Warnstufe Rot in 5 Ländern

Jetzt treffen sie Wien! Starkregen-Gewitter im Anmarsch

Die Hitze entlädt sich in Österreich aktuell in heftigen Gewittern – auch Wien wird getroffen. In fünf Bundesländern gilt Warnstufe Rot!
Wetter Heute
22.06.2026, 15:54
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Im Süden und Südosten gehen auch am Montag wieder Hitzegewitter nieder, ebenso vom Mühlviertel bis ins Weinviertel. "In Kürze können vom Norden her auch über Wien heftige Gewittergüsse ziehen", schrieb Meteorologe Clemens Grohs von Kachelmannwetter noch um 14.35 Uhr.

Eine Stunde später ist es soweit: "Ein Gewitter entwickelt sich knapp nördlich von Wien samt Starkregen und kann über ein paar Stadtteile ziehen", schreibt er auf X.

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Auch südlich der Bundeshauptstadt ist Donnerwetter angesagt, wie aktuelle Webcam-Aufnahmen von der UBIMET-Zentrale zeigen.

In mehreren Bundesländern gilt zudem Warnstufe Rot:

Gewitter und Hagel: Die aktuellen Unwetterwarnungen in Österreich. Stand: 15.45 Uhr
UWZ

Hintergrund der Unwetter sind die energiereichen Luftmasse durch die aktuelle Hitzewelle. Besondere Gefahr droht durch große Regenmengen in kurzer Zeit und Hagel.

laut Prognose von www.ubimet.at

Die weitere Prognose im Detail

Am Nachmittag muss im Berg- und Hügelland verbreitet mit kräftigen Schauern- und Gewittern gerechnet werden, die sich zunehmend in die Beckenlagen im Süden und den Donauraum ausbreiten. Auch im östlichen Flachland steigt die Gewitterneigung an. Besonders das Potenzial für Starkregen und Hagel ist erhöht, lokal muss aber auch mit Sturmböen gerechnet werden.

In der ersten Nachthälfte klingen die Schauer und Gewitter rasch ab, am längsten halten sie sich im Süden des Landes. Anschließend geht es trocken durch die Nacht und verbreitet lockern die Wolken auf.

Der Montag startet meist trocken und gebietsweise sonnig, Restwolken lockern in der Früh rasch auf. Ab Mittag bilden sich im Berg- und Hügelland wieder ein paar teils kräftige Schauer und Gewitter. Am Nachmittag breiten sich diese ins südliche Flachland sowie in den westlichen Donauraum und ins Mostviertel aus, lokal ist dabei mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen zu rechnen. Isolierte Zellen kann man jedoch selbst im östlichen und südostlichen Flachland nicht ausschließen. Von lokalen Gewitterböen abgesehen weht mäßiger Nordwind.

Am Dienstag scheint verbreitet die Sonne, von der Tauernregion über die Obersteiermark bis ins Most- und Waldviertel halten sich Wolken. Vor allem dort sind ab dem späten Vormittag neuerlich heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einzuplanen. Diese breiten sich am Nachmittag auf weite Teilen des Landes aus. Besonders von Oberösterreich bis in den Süden der Alpenrepublik besteht erhöhte Unwettergefahr. Deutlich geringer ist die Gewitterneigung am Nachmittag nur im östlichen Flachland und im Rheintal.

Der Mittwoch bringt von Beginn an einiges an Sonnenschein. Tagsüber bilden sich im Bergland einige Quellwolken, die primär im südlichen Bergland zu teils kräftigen Schauern und Gewittern heranwachsen. Diese breiten sich am Abend vereinzelt auch auf die südlichen Beckenlagen aus. Meist trocken bleibt es hingegen im Norden und Osten. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

Am Donnerstag scheint meist von früh bis spät die Sonne, die Gewitterneigung ist selbst über den Bergen gering. Am ehesten ist im westlichen Bergland am Nachmittag ein Schauer oder ein isoliertes Hitzegewitter nicht ganz ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

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