Im deutschen Alltag sind Porridge und Haferbrei praktisch dasselbe: Ein Brei aus Haferflocken und Flüssigkeit, der meist warm gegessen wird. Der Begriff Porridge klingt moderner und internationaler, während Haferbrei das Gericht direkter beschreibt.
Streng genommen ist "Haferbrei" enger gefasst, da das Wort bereits verrät, dass Hafer die Basis ist. "Porridge" kann im Englischen breiter verstanden werden und allgemein einen gekochten Getreidebrei meinen. In den USA ist "Oatmeal" gebräuchlich - auch damit ist meist der gleiche warme Haferbrei gemeint.
Interessant wird es bei Varianten, wie chip.de berichtet. Overnight Oats bestehen zwar ebenfalls meist aus Haferflocken, werden aber nicht gekocht. Die Flocken quellen mehrere Stunden, oft über Nacht, in Milch, Wasser, Joghurt oder Pflanzendrink. Der Unterschied zu klassischem Porridge liegt also vor allem in der Temperatur: Porridge wird warm gekocht, Overnight Oats werden kalt angesetzt.
Congee wiederum ist kein Haferbrei, sondern ein Reisbrei. Er ist vor allem in vielen asiatischen Küchen verbreitet und kann süß oder herzhaft gegessen werden.
Für dein Frühstück macht die Bezeichnung kaum einen Unterschied. Wichtiger ist, welche Flocken du verwendest: Zarte Haferflocken ergeben einen cremigen Brei, kernige Flocken sorgen für mehr Biss. Schmelzflocken lösen sich vollständig auf und ergeben eine sehr feine Konsistenz.
Haferkleie ist eine nährstoffreiche Alternative mit viel Protein und Ballaststoffen. Auch wie viel Zucker im Rezept steckt und womit du den Brei kombinierst, spielen für die Gesundheit eine größere Rolle als die Frage, ob du es Porridge oder Haferbrei nennst.