Potapova setzte sich gegen die niederländische Lokalmatadorin Suzan Lamens nach einem Satzrückstand noch in drei Sätzen durch, gewann nach 2:23 Stunden mit 6:7 (5), 6:4 und 6:4 und schaffte so den Sprung in die zweite Runde des WTA-Turniers in den Niederlanden. Nun geht es gegen die Türkin Zeynes Sönmez.
Dabei stand Österreichs Nummer eins bereits mit dem Rücken zur Wand. Potapova musste den ersten Satz im Tie-Break abgeben, schaffte im zweiten Durchgang dann den Satzausgleich.
Die Entscheidung wurde dann zu einem echten Nervenkrimi, in dem die in Russland geborene Österreicherin das bessere Ende für sich hatte. Potapova lag schon mit 0:3 und 1:4 gegen die Weltranglisten-125. zurück, ehe ihr noch das sensationelle Comeback gelang. Die 25-Jährige gab kein Game mehr ab und entschied den dritten Satz doch noch für sich.
Danach folgte eine herzige Botschaft an Partner Tallon Griekspor, einen Niederländer, der ebenso bei seinem Heimturnier aufschlägt. "Es ist klar, wen ich unterstütze. Und ich hoffe, dass auch ihr Tallon unterstützt", sagte Potapova nach dem verwandelten Matchball in Richtung des Publikums.
Für ihr Spiel sei entscheidend gewesen, dass sie "tough" geblieben ist. "Ich habe es genossen, hier zu spielen. Ich wusste aber, dass es wieder ein hartes Spiel werden wird. Sie ist eine gute Spielerin und eine gute Freundin", lobte die gebürtige Russin, die seit Jänner 2026 für Rot-Weiß-Rot aufläuft.