Beliebter Tarif betroffen

Preis-Schock beim Laden – zu dieser Zeit wird’s teuer

E-Auto-Fahrer in Wien müssen jetzt deutlich mehr zahlen. Neue Tarife treiben die Kosten in die Höhe – besonders nachts wird es richtig teuer.
04.04.2026, 07:30
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Für E-Auto-Fahrer in Wien wird das Laden spürbar kostspieliger. Wien Energie hat mit 1. April seine Tarife angepasst – mit teils massiven Preissprüngen. In manchen Fällen haben sich die Kosten nahezu vervierfacht.

Besonders stark betroffen ist das Nachtladen: Der bisherige Tarif von 0,018 Euro pro Minute zwischen 22 und 8 Uhr wurde gestrichen. Stattdessen fallen nun 0,069 Euro pro Minute an. "Das ist eine Vervierfachung des Preises!", sagt "Heute"-Leserreporter Ivan.

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Basierend auf Daten von e-control, ohne Gewähr für die Richtigkeit.

Auch monatliche Grundgebühr

Auch tagsüber wird es teurer: Der Preis steigt von 0,075 auf 0,084 Euro pro Minute. Wie stark sich das auswirkt, zeigt ein konkretes Beispiel: Für einen rund zehnstündigen Ladevorgang zahlte Ivan bisher etwa 11 Euro – künftig wären es rund 41 Euro. Zusätzlich wird nun eine monatliche Grundgebühr von 4,90 Euro verrechnet. Die Wien Energie betont gegenüber "Heute", dass Bestandskunden weiterhin die alten Preise bezahlen werden.

Die Tarifänderungen im Übebrlick
Heute

Noch gilt für ihn der alte Tarif. "Bis jetzt habe ich eine Bindung an meinen alten Tarif – doch der wird auch nicht ewig gültig bleiben", so Ivan.

"Marktüblicher Schritt"

Wien Energie hat seine E-Mobilitäts-Tarife damit erstmals seit mehreren Jahren überarbeitet. Laut Unternehmen sei das ein marktüblicher Schritt und unabhängig von der geopolitischen Lage. Bestehende Verträge bleiben unverändert: "Wer bereits einen laufenden Vertrag hat, ist von der Umstellung nicht betroffen."

Im Zentrum stehen weiterhin kWh-Tarife aus dem Jahr 2023, bei denen nur der tatsächlich geladene Strom bezahlt wird. Der Unterschied zu früher liege bei rund 0,01 Euro pro kWh. Zeitbasierte Modelle bleiben ebenfalls bestehen, wurden jedoch auf eine Variante reduziert. Laut Wien Energie zähle man weiterhin zu den günstigsten Anbietern am Markt.

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