Minus 14,9 Grad: Frostball statt Fußball in Russland

Bis zum kommenden Wochenende wird in Russlands erster Liga noch Fußball gespielt, trotz des verbreitet tief winterlichen Wetters. Dies führte in Sibirien zu skurrilen Szenen.
Die Hinrunde der russischen Premjer-Liga geht traditionell bis etwa Mitte Dezember, dem strengen Winter zum Trotz. So auch am Samstag in Krasnojarsk, einer Stadt im fernen Sibirien. Die Gäste aus Grozny erwartete dabei nicht nur eine Reise um den halben Erdball, sondern auch der berühmt-berüchtigte russische Winter.

Laut Regularien des Fußballverbandes wird ein Spiel erst dann verschoben, wenn die Lufttemperatur auf dem Spielfeld -15 Grad unterschreitet. Wie man auf dem Video oben sehen kann, richteten sich somit vor dem Anpfiff am Samstag alle Blicke auf das Thermometer auf dem Rasen. Dummerweise zeigte dies "zu milde" -14,9 Grad an. Damit war klar: Die Partie wird planmäßig ausgetragen.

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Doch auch in Krasnojarsk geht es noch deutlich kälter, in der Nacht auf Mittwoch sinken die Temperaturen dort auf bis zu -40 Grad. Gut, dass zum Ende der Hinrunde kommendes Wochenende das sibirische Team in der -10 Grad warmen Hauptstadt antreten darf.

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(ubimet)

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