Prinz Harry (40) muss sich vor Gericht verantworten. Schon bevor der Prozess gestartet ist, hat ein Sprecher des Adeligen gemeint, Harry sei "zuversichtlich und bereit" für die nächste Phase seiner Klage.
Der Prozess gegen den Verlag hinter "Daily Mail", "Mail on Sunday" und "MailOnline" soll insgesamt neun Wochen dauern. Wie NTV berichtet, geht es um schwere Vorwürfe.
Harrys Anwalt David Sherborne, der früher schon Johnny Depp vertreten hat, hat in einer schriftlichen Eingabe erklärt, worauf sich die Vorwürfe stützen: Es geht um 14 Artikel, die zwischen 2001 und 2013 veröffentlicht wurden.
Diese Artikel hätten laut Sherborne einen "zutiefst belastenden Effekt" auf den Herzog von Sussex gehabt und ihn "paranoid bis zur Unkenntlichkeit" gemacht.
Am Donnerstag soll Harry selbst in den Zeugenstand. Es ist erst das zweite Mal, dass der Prinz vor Gericht aussagt. 2023 hat er als erster hochrangiger britischer Royal seit 130 Jahren in einem Rechtsstreit ausgesagt, damals im Verfahren gegen "Mirror Group Newspapers" wegen Telefon-Hacking.
Der Herzog steht mit seinen Vorwürfen nicht allein da. Auch Sir Elton John, Elizabeth Hurley und Sadie Frost, die Ex-Frau von Jude Law, gehören zu den Klägern.
Sie werfen dem Medienkonzern vor, über Jahre hinweg mit illegalen Methoden in ihre Privatsphäre eingedrungen zu sein. Der Verlag bestreitet alle Anschuldigungen entschieden.