Er will "Kreuzzug"

Prinz Harry vor Gericht! Er muss ganzen Tag aussagen

Es wird ernst. Prinz Harry zieht gegen die englische Boulevardpresse ins Gefecht. Seine Aussage kommt erst am Donnerstag.
Heute Entertainment
19.01.2026, 12:47
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Prinz Harry (40) ist am Montag am Londoner Royal Courts of Justice erschienen und macht ernst. Der Herzog von Sussex zieht vor Gericht, um sich gegen jahrelange mutmaßliche Bespitzelung durch die "Daily Mail" und deren Verlag zu wehren.

Schon vor zwei Jahren stand Harry vor Gericht:

In dem auf neun Wochen angesetzten Prozess wirft Harry dem Medienhaus Associated Newspapers vor, über Jahrzehnte hinweg illegal an private Informationen gelangt zu sein. Darunter durch Telefon-Hacking, Abhöraktionen, den Einsatz von Privatdetektiven und sogar durch Täuschung bei sensiblen Daten wie medizinischen Informationen. Die Vorwürfe betreffen den Zeitraum von 1993 bis 2011. Der Verlag weist alle Anschuldigungen zurück.

Prozess mit Signalwirkung

Harry selbst wird laut Zeitplan erst am Donnerstag aussagen und dann gleich einen ganzen Tag lang. Am Montag blieb er vor den Kameras wortkarg. Auf die Frage eines Reporters, ob er zuversichtlich sei, antwortete er lediglich mit einem knappen "Good morning". Einer Frau, die ihm Glück wünschte, dankte er höflich und verschwand dann im Gerichtsgebäude.

Mit ihm klagen mehrere prominente Persönlichkeiten, darunter Sir Elton John und sein Ehemann David Furnish, Schauspielerin Liz Hurley (die mit Sohn Damian erschien), Sadie Frost, Baroness Doreen Lawrence sowie der frühere Politiker Sir Simon Hughes.

Für Harry ist es bereits die dritte Klage gegen britische Medien. Der Hintergrund ist zutiefst persönlich: Immer wieder machte er deutlich, dass er den Tod seiner Mutter Prinzessin Diana auch den Paparazzi anlastet. Er fürchtet zudem, dass sich Geschichte bei seiner Frau Meghan wiederholen könnte.

Brisant: Unterstützung aus der Familie gibt es kaum. König Charles befindet sich in Balmoral, Prinz William und Prinzessin Kate sind ebenfalls in Schottland unterwegs. Ein Treffen gilt als unwahrscheinlich.

Der Prozess könnte Signalwirkung für die gesamte britische Boulevardpresse haben und zu einem Wendepunkt im Umgang mit Prominenten und deren Privatsphäre werden.

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