Sport

Prödl: Die Angst vor dem "offenen Messer"

Heute Redaktion
14.09.2021, 17:13

Das gewonnene Selbstvertrauen als deutscher Cupsieger nützen! Bremen-Legionär Sebastian Prödl (22) wird mit Team-Rückkehrer Martin Stranzl (28) gegen Serbien (Sa., 20.30 Uhr, live in ORF 1) die Innenverteidigung bilden. Wir haben nichts zu verlieren, dürfen aber nicht ins offene Messer laufen, warnt Prödl vor dem Starensemble.

Drei Tore innerhalb von zehn Minuten kassierte Österreich am 11. September beim 1:3 in Wien. Sebastian Prödl hat das Horror-Erlebnis abgehakt. Das Jahr in Bremen hat mich reifer gemacht, sagt er. Nachsatz: Wir müssen defensiv gut stehen. Denn die Serben haben die Klasse, jeden Fehler zu bestrafen.

Teamchef Didi Constantini (Serbien ist das stärkste Team in unserer Gruppe) weiß das. Nur: Seit seinem Amtsantritt hat Österreich das Spielsystem geändert. Anstatt wie unter Vorgänger Karel Brückner tief zu stehen, fordert Constantini seine Spieler auf, den Ball so lange wie möglich in den eigenen Reihen zu halten. Gefahr im Ansatz unterbinden, nennt das Constantini. Wir werden nicht wieder ins offene Messer laufen, erklärt Prödl.

Die Startformation für Samstag wird immer konkreter: Im Sturm sind Janko und Hoffer gesetzt, auf den Außenbahnen Korkmaz und Lexa. Im Tor kommt entweder Manninger oder Gspurning zum Zug.

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