Mit viel Optimismus und einem starken Zeichen der Solidarität ist die österreichweite Hilfsorganisation "Hilfe im eigenen Land – Katastrophenhilfe Österreich" ins Jahr 2026 gestartet. Der Verein, der heuer sein 61-jähriges Bestehen feiert, nutzte den Jahresauftakt, um auf ein bewegendes Jubiläumsjahr zurückzublicken und vor allem, um jenen zu danken, die Hilfe überhaupt möglich machen.
Zum traditionellen Neujahrsempfang lud Präsidentin Sissi Pröll jetzt erstmals in die eindrucksvolle Otto Wagner Villa, das heutige Ernst-Fuchs-Museum. Gemeinsam mit Gastgeber Tillmann Fuchs begrüßte sie zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer aus unterschiedlichsten Bereichen.
Rund 150 Gäste ließen sich auch von winterlichen Wetterkapriolen nicht aufhalten und verbrachten einen stimmungsvollen Abend in historischem Ambiente. Der Empfang stand ganz im Zeichen des Dankes an Förderer, Sponsoren, ehrenamtlich Engagierte sowie an all jene, die den Verein künstlerisch, medial oder kulinarisch begleiten.
In ihrer Ansprache machte Sissi Pröll deutlich, wie wichtig rasche und unbürokratische Unterstützung für Menschen in Not ist. Allein im Jahr 2025 konnte der Verein mit rund 830.000 Euro Familien in ganz Österreich helfen. Insgesamt flossen seit der Gründung bereits 45,8 Millionen Euro an Betroffene, deren Leben oft plötzlich aus den Fugen geraten ist. Der Verein stehe für Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Hoffnung. Werte, die gerade in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je seien.
Für besondere Momente sorgte das musikalische Rahmenprogramm. Die Formation "Baba Yaga" begeisterte mit einer Mischung aus Balkan-Sounds, Klezmer, Gypsy Jazz und osteuropäischen Rhythmen. Beim anschließenden gemütlichen Teil wurden Weine der Winzer Pröll und Hagenbüchl sowie kleine Köstlichkeiten serviert.