Prohaska gegen Koller: "Weckruf kommt zu spät!"

ORF-Experte Herbert Prohaska kritisiert Teamchef Koller nach der Verbal-Attacke gegen die Spieler. Vor allem eine Tatsache stört "Schneckerl" extrem.

Nach dem verbalen Rundumschlag von Teamchef Marcel Koller, meldet sich nun ORF-Chef-Analytiker Herbert Prohaska zu Wort. via Kronen Zeitung spart "Schneckerl" nicht mit Kritik an dem Schweizer.

"Wenn es als ein Weckruf für alle gedacht war, dann kommt er ein bisschen zu spät. Man hätte die Truppe schon viel früher wachrütteln müssen. Die Spieler brauchen jedenfalls wegen der öffentlichen Kritik nicht sauer sein, sie haben ja das Ihre zur heiklen Situation in der WM-Qualifikation beigetragen. In Dublin geht es um alles", schreibt Prohaska in der Krone.

Prohaska verteidigt Ulmer

Besonders die Kritik an Andreas Ulmer stößt dem Ex-Teamchef sauer auf: "Die öffentliche Kritik an Andreas Ulmer stört mich extrem. Der war beim Team nie ein Thema, sogar ein Spieler, der beim Klub sein Vertreter ist, ist geholt worden. Letztes Jahr hat er auf die EURO gehofft, nicht geheiratet, war aber nicht dabei - jetzt heiratet er, was sein gutes Recht ist. Und wäre Suttner nicht zurückgetreten, wäre Ulmer wieder nicht dabei gewesen."

"Ich hätte mir viel mehr eine Kritik an den Rücktritten von Christian Fuchs, Ramazan Özcan und Markus Suttner gewünscht. Alle waren in einem Alter, wo man beim Team nicht aufhört, für sie hätte die WM 2018 noch ein Ziel sein können, sogar müssen. Aber diese Rücktritte wurden immer akzeptiert, nie und kommentiert", so Prohaska weiter. (pip)

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