Ein falscher Schritt oder eine Unachtsamkeit – ein schwerer Sturz mit fatalen Folgen: Josef Winkler (53) wollte in der Nacht von Samstag auf Sonntag eigentlich nur feiern gehen, als es zu dem folgenschweren Unfall kam. Wie und was genau zu dem Sturz führte, weiß wohl nur er – auch wer die Rettung alarmiert hat, ist bisher nicht bekannt. Einzig ein Fremdverschulden schließt die Polizei momentan aus.
Im Wiener AKH wurde Winkler wegen massiver Kopfverletzungen ins künstliche Koma versetzt. Seine Frau Karinund seine engsten Freunde, darunter Christina Lugner und Cyril Radlher, sind in großer Sorge. "Er liegt nach wie vor im Koma", berichtet Radlher im Gespräch mit "Heute". Doch Frau Karin gibt die Hoffnung nicht auf, dass sich ihr Liebster wieder erholt: "Er ist ein Kämpfer." Auf Facebook bedankt sie sich für die unglaublich vielen Nachrichten, die sie in den letzten Stunden erreicht haben: "Vielen, herzlichen Dank für die unzähligen Genesungswünsche und die aufbauenden, berührenden Worte. Ganz sicher werde ich sie Josef bald vorlesen können."
Außerdem gibt es endlich einen Hoffnungsschimmer, wie Karin mitteilt: "Es geht ihm minimal besser. Die Ärzte kontrollieren seinen Hirndruck laufend, der zum Glück stabil zu sein scheint. Auch die Hirnschwellung ist nicht so massiv." Das sind gute Neuigkeiten. Und auch "Mausi" atmet auf: "Eventuell holen sie ihn zum Wochenende zurück. Ich hoffe so sehr, dass alles in Ordnung ist. Niemand weiß, wie lange das Zeitfenster vom Sturz bis zu seinem Fund ist und das ist in so einem Fall ja sehr entscheidend."