Wirbel um John Edward York, den Besitzer der San Francisco 49ers. Der 46-Jährige wurde am Sonntagmorgen festgenommen, nachdem er sich mit einer vermeintlichen Prostituierten verabredet hatte.
Berichten aus den USA zufolge soll York über eine Website Kontakt zu einer Frau aufgenommen und ein Treffen für 140 US-Dollar vereinbart haben. Was der Milliardär offenbar nicht wusste: Hinter der Verabredung steckte eine Polizeiaktion.
Als York gegen 9.35 Uhr am vereinbarten Treffpunkt, einem Trailerpark nahe seiner Heimatstadt Youngstown im US-Bundesstaat Ohio, auftauchte, warteten bereits die Beamten auf ihn. Die Polizei stellte sein Mobiltelefon sowie 160 Dollar Bargeld sicher.
Der Vorwurf lautete zunächst auf Inanspruchnahme von Prostitution. Laut ESPN zahlte York eine Strafe von 1.150 Dollar, zudem wurde das Vergehen auf "ordnungswidriges Verhalten" herabgestuft.
Am Montag plädierte der 46-Jährige auf "no contest". Damit bestreitet er die Vorwürfe nicht, legt allerdings auch kein Schuldeingeständnis ab.
Die San Francisco 49ers äußerten sich nur knapp zu dem Vorfall: "Da es sich hierbei um eine rechtliche Angelegenheit handelt, die beigelegt wurde, werden wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht weiter dazu äußern."