Sport

Prozess mit Teamkicker Okotie geplatzt

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:16

Erwartet wurde ein hitziger Zweikampf vor Gericht, doch der Prozess um die Wiener Beauty- Expertin (unter ihren Opfern: Fußballstar Rubin Okotie) wurde "krankheitshalber" vertagt.

Erwartet wurde ein hitziger Zweikampf vor Gericht, doch der Prozess um die Wiener Beauty-Expertin (unter ihren Opfern: Fußballstar ) wurde "krankheitshalber" vertagt.

Mittwoch, 10.45 Uhr, wäre Emma G. vor Gericht gestanden, weil sie sich laut Anklage für ihren Beauty-Salon von drei "Investoren" Geld ausgeborgt und keinen Cent zurückgezahlt haben soll.Die Medienvertreter staunten nicht schlecht, als sie auf die Verhandlung warteten und niemand erschien. Dann die Info: Vertagung auf den 28. November! Der Grund: G. war tags zuvor krankgeschrieben worden. Am Prozesstag selbst hätte die Unternehmerin Geburtstag gehabt.

Trotzdem sickerten neue Details durch: Wie "Heute" erfuhr, soll die Blondine bereits massive Schulden und einen Privatkonkurs hinter sich haben! Trotzdem kaufte sie voriges Jahr den Luxus-Beauty- Salon, wollte damit wohl in der Königsliga mitmischen. Doch G. habe sich dann von September 2015 bis Jänner 2016 55.000 ausgeborgt. Rubin Okotie soll ihr unter anderem 45.000 Euro in drei Tranchen geliehen haben.

Dann schoss sich G. ein Eigentor: Sie hat laut Staatsanwaltschaft eine Zahlungsunfähigkeit vorgetäuscht und das Geld eingesteckt. Detail am Rande: Okotie, der derzeit in China kickt und als Zeuge geladen wurde, könnte sich – wäre er nur für den Prozess nach Wien geflogen – die Reisekosten vom Gericht (also dem Steuerzahler) rückerstatten lassen. Das machte er bis jetzt nicht geltend.

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