Prügel-Gang raubt mehrere Wiener am Karlsplatz aus

Blaulicht-Einsatz beim Wiener Karlsplatz
Blaulicht-Einsatz beim Wiener KarlsplatzLeserreporter
In der Nacht auf Sonntag trieb eine Schläger-Bande im Resselpark ihr Unwesen. Mehrere Wiener wurden ausgeraubt und krankenhausreif geschlagen. 

Leserreporter berichteten, dass es am späten Samstagabend zu mehreren "Massenschlägereien" beim Wiener Karlsplatz gekommen sein soll. Auch am Freitag attackierte eine Männergruppe einen feiernden Teenager und raubte ihm den Alkohol – "Heute" berichtete. Nun wird klar: Die Übergriffe sind kein Einzelfall mehr – ganz im Gegenteil. 

Raubopfer gingen sofort zur Polizei

Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, trieb eine Gruppe von bis zu fünf Männer am Samstag gegen 22.00 Uhr ihr Unwesen im Resselpark. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei gehen die Beamten davon aus, dass zumindest drei unabhängige Raub- bzw. versuchte Raubdelikte begangen worden sind. Nach einem der brutalen Übergriffe meldete sich drei Teenager im Alter von 17 und 18 Jahren bei der Polizeiinspektion Kärntnertorpassage. Die Opfer gaben an von mehreren Unbekannten angegriffen und ausgeraubt worden zu sein. 

Beamte nehmen betrunkenen Verdächtigen fest

Die Beamten starteten daraufhin eine Sofortfahndung im Resselpark und konnten einen der Tatverdächtigen, einen 19-Jährigen (Russische Föderation) festnehmen. Dieser verhielt sich während der Kontrolle äußerst aggressiv und unkooperativ. "Bei ihm wurde eine Alkoholisierung von knapp 1,8 Promille gemessen", bestätigt die Pressestelle der Wiener Polizei.

Während die Polizisten mit der Festnahme des 19-Jährigen beschäftigt waren, meldeten sich im Park zwei weitere Jugendgruppen. Diese seien zuvor ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit von derselben Gruppierung attackiert worden.

Opfer ins Spital geprügelt

Durch die Angriffe wurden insgesamt zwei Opfer (beide 18 Jahre) verletzt und mussten nach notfallmedizinischer Versorgung durch die Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht werden. "Einer der Patienten erlitt Rissquetschwunden und Prellungen im Gesichtsbereich", so Rettungssprecher Andreas Huber gegenüber "Heute".

Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen denen die Tatverdächtigen möglicherweise vor, während oder nach den Taten aufgefallen sind, werden gebeten sich bei der Polizei (01-31310-43800) zu melden.

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