PSG erkämpft sich Ticket, Jesus verschießt Aufstieg

Pep Guardiola nimmt sich Gabriel Jesus nach dem verschossenen Elfer zur Brust.
Pep Guardiola nimmt sich Gabriel Jesus nach dem verschossenen Elfer zur Brust.Bild: picturedesk.com
Paris Saint-Germain löst nach Bayern und Juve das Ticket für das Achtelfinale der Champions League. Machester City vergab die große Chance auf den Aufstieg vom Punkt.
PSG – Brügge 1:0

Sommer-Neuzugang Mauro Icardi brachte Paris in Minute 22 in Führung. Der französische Krösus bot im Prizenpark keine dominante, aber eine ausreichende Leistung gegen Brügge. Die Belgier, dank des Play-off-Aufstiegs gegen den LASK in der Gruppenphase, hielten wacker dagegen. Wirklich gefährlich wurde es im Strafraum von PSG-Keeper Keylor Navas aber zunächst nicht.

In Hälfte zwei sollte sich zumindest das ändern. Navas stand im Fokus. Brügges Mbaye Diagne scheiterte gegen den Goalie aus Costa Rica beim Elfmeter, vergab die große Chance auf den Ausgleich (76.).

Das Team von Trainer Thomas Tuchel (sagte Bayern ab) steht im Achtelfinale.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Atalanta – Manchester City 1:1

Gabriel Jesus hatte den Aufstieg von Manchester City schon in Hälfte eins auf dem Fuß. Angesichts des England-Gipfels am Wochenende gegen Liverpool hätte Trainer Pep Guardiola gerne einen Gang runter geschalten. Dank Raheem Sterling hatten die Citizens schon seit Minute sieben geführt. Jesus vergab kurz vor der Pause aber vom Punkt, schoss den Elfmeter am Tor vorbei (43.).

So blieb das Spiel spannend, sehr zum Leidwesen von Guardiola. Die Sorgenfalten des Star-Coaches sollten aber noch tiefer werden. Erst glich Mario Pašalic für Atalanta aus. Dann ließen Sterling und Jesus weitere Chancen liegen. Bitter: In Minute 81 verschätzte sich der zur Pause für Ederson eingewechselte Claudio Bravo beim Herauslaufen und sah Rot (81.).

Schräg! Außenverteidiger Kyle Walker musste sich die Handschuhe überstreifen. Er machte seine Aufgabe gut. Sehr gut sogar. Walker hielt einen Schuss, Ederson und Bravo zuvor keinen einzigen. Endstand: 1:1.

Leverkusen – Atletico 2:1

Erster Punktgewinn, und dann gleich ein Sieg, für die Leverkusen-Legionäre Julian Baumgartlinger (in der 65. Minute eingewechselt), Aleks Dragovic (ab 88.) und Ramazan Özcan (nur auf der Ersatzbank).

Ein Eigentor von Atleticos Mittelfeldspieler Partey brachte der Werkself die Führung (41.), Volland sorgte in der 55. Minute für die Vorentscheidung. Der Anschluss durch Alvaro Morata kam zu spät (94.). Kurios: Auch mit gerade einmal drei Punkten am Konto lebt Leverkusens Aufstiegschance.

Real Madrid – Galatasaray 6:0

Befreiungsschlag für Real! Die Madrilenen schossen sich im Santiago Bernabeu in der vierten Runde der Champions-League-Gruppenphase den Frust von der Seele. Die Königlichen dominierten am Mittwochabend gegen Galatasaray Istanbul und sind so gut wie fix im Achtelfinale. Mit dem 0:3 gegen PSG und dem 2:2 gegen Brügge hatten die Spanier einen Fehlstart in die Saison hingelegt.

Youngster Rodrygo sorgte für einen gemütlichen Abend des Weißen Balletts. Der 18-jährige Brasilianer schoss Real in den Minuten vier und sieben mit 2:0 in Führung. Der Blitz-Doppelschlag schockte die Gäste, die nie ins Spiel finden sollten. Noch vor der Pause erhöhten Sergio Ramos per Elfmeter (14.) und Karim Benzema nach Rodrygo-Vorlage (45.).

Benzema freute sich in der Schlussphase über den Doppelpack. Dani Carvajal setzte ihn ideal ein, der Franzose musste nur mehr den Fuß hinhalten (81.). Rodrygo krönte seine herausragende Leistung in der Nachspielzeit endgültig, schoss sein drittes Tor - Hattrick (93.)!

Real ist hinter PSG Gruppenzweiter, hält bei sieben Zählern und hat beste Karten auf den Aufstieg. Verfolger Brügge hat nur zwei Punkte, Schlusslicht Galatasaray gar nur einen.

Roter Stern – Tottenham 0:4

Frustbewältigung auch bei Tottenham. Der Vorjahresfinalist liegt in der Premier League nur auf Rang elf. In der Champions League tätigten die Nordlondoner mit dem 4:0-Sieg bei Roter Stern Belgrad einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale.

Neuzugang Giovani Lo Celso erzielte in Minute 34 die Führung.

In Hälfte zwei rehabilitierte sich Son Heung-min nach dem traumatischen Erlebnis am vergangenen Sonntag. Nach seiner Grätsche war Evertons Andre Gomes unglücklich mit Serge Aurier zusammengeprallt, hatte sich eine schlimme Bruch-Verletzung zugezogen – Son hatte unter Tränen den Platz verlassen. Zurück nach Belgrad: Hier erzielte Son einen Doppelpack (57., 61.).

Anstatt eines Torjubels entschuldigte er sich via TV-Kamera noch einmal bei Gomes:



Der eingewechselte Christian Eriksen sorgte für den Schlusspunkt (85.)

Die Spurs steuern mit sieben Punkten hinter Bayern (zwölf Punkte) Gruppenrang zwei entgegen. Roter Stern hat vier Punkte Rückstand und das schlechtere direkte Duell. Piräus ist mit nur einem Punkt so gut wie fix aus dem Rennen.

Dinamo Zagreb - Schachtar Donetsk 3:3

Drama in Zagreb! Die Ex-Austrianer Nenad Bjelica, Emir Dilaver und Marin Leovac wirkten mit Dinamo Zagreb gegen Schachtjor Donetsk bereits wie der sichere Sieger, führten bis zur 90. Minute mit 3:1. Doch dann verkürzte Moraes auf 2:3, in der sechsten Minute der Nachspielzeit entschied Schiri Brych nach einem Foul im Strafraum nach Videostudium noch auf Elfmeter für Donetsk – Tete zeigte keine Nerven und verwandelte den Strafstoß in Minute 98 zum 3:3-Endstand.

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