Die Formel 1 steht vor einem packenden WM-Showdown. Nach dem Katar-Kater von McLaren mit dem folgenschweren Fehler trennen die Top 3 vor dem Finale in Abu Dhabi nur 16 Zähler. Max Verstappen liegt nur zwölf Zähler hinter Leader Lando Norris. Vor einigen Wochen waren es noch 104 Zähler.
Max Verstappen startet jetzt die Psycho-Spielchen – und verpasste sich für das Finale einen Killernamen. "Ihr könnt mich Chucky nennen!", sagte der Red-Bull-Star nach seinem Sieg in Katar. Die Botschaft ist klar: Der Horror beginnt jetzt – für WM-Leader Lando Norris.
Der 28-jährige Niederländer spielt damit auf die berühmte Killerpuppe aus der "Chucky"-Filmreihe an – und auf einen Spruch von McLaren-Boss Zak Brown.
Der hatte Verstappen zuletzt einen "Horrorfilm-Charakter" genannt, weil er sich trotz Rückstand wieder an die Spitze herankämpfte. Verstappen gefällt’s: "Ich habe gesehen, was Zak gesagt hat – ich fand es witzig. Von meiner Seite: Ich konzentriere mich auf mich selbst. Wenn ich im Auto sitze, gebe ich einfach alles."
Mit seinem Triumph in Katar verkürzte Verstappen den Rückstand auf Norris auf nur noch 12 Punkte. Die Papayas schätzten die Safety-Car-Phase völlig falsch ein – und öffneten die WM-Tür für Vierfach-Champ Verstappen.
Norris gibt sich trotzdem unbeeindruckt: "Ich versuche, sie zu schlagen, sie versuchen, mich zu schlagen – nichts anderes als sonst." Ein Podestplatz in Abu Dhabi würde ihm zum Titel reichen.
Neben dem Dreikampf um die WM flammt ein alter Konflikt auf: Helmut Marko warf Mercedes-Youngster Kimi Antonelli vor, Norris absichtlich vorbeigelassen zu haben. "Es war so offensichtlich", wetterte der Red-Bull-Berater. Mercedes-Boss Toto Wolff konterte scharf: "Das ist völliger Schwachsinn. Wie hirnlos muss man sein, so etwas zu behaupten?"
Am Sonntag steigt in Abu Dhabi das große F1-Finale – mit "Chucky" Verstappen in Angriffslaune. Wer jetzt Nerven zeigt, der verliert.