Punks von Polizeichef gewaschen und geschoren

Nach einem Konzert lauerte der Polizeichef der indonesischen Provinz Aceh 65 Punks auf. Die Jugendlichen wurden festgenommen. Dann zwang man sie sich zu waschen, zu rasieren, die Haare zu schneiden und die Kleidung zu wechseln. Nun müssen sie einen "Rehabilitationskurs" besuchen, um auf den rechten muslimischen Pfad zurückzukehren.

Nach einem Konzert lauerte der Polizeichef der indonesischen Provinz Aceh 65 Punks auf. Die Jugendlichen wurden festgenommen. Dann zwang man sie, sich zu waschen, zu rasieren, die Haare zu schneiden und die Kleidung zu wechseln. Nun müssen sie einen "Rehabilitationskurs" besuchen, um auf den rechten muslimischen Pfad zurückzukehren.

Die indonesische Provinz Aceh ist streng muslimisch. Deshalb sind die Punks der Region Polizeichef Iskandar Hasan ein besonderer Dorn im Auge. Nach einem Konzert ließ er 65 Jugendliche festnehmen, um sie den muslimischen Grundsätzen gemäß umzuerziehen.

Rasur, Haarschur, Kleiderwechsel

Er zwang die Punker sich zu rasieren. Sie mussten sich die Haare schneiden, sich im Fluss waschen und ihre zerrissenen T-Shirts und engen Jeans gegen "normale" Kleidung tauschen. Die 61 jungen Männer und 5 Frauen müssen nun zehn Tage lang die Polizeiakademie besuchen, um an einem "Rehabilitationskurs" teilzunehmen. Teil der Schulung ist Religionsunterricht.

"Die Bevölkerung findet ihr Benehmen abartig, und wir wollen ihren Lebensstil verbessern", rechtfertigte sich der Polizeichef. Die Punks würden Frauen belästigen, meint Hasan weiter.

"Dies ist ein freies Land, aber es gibt Grenzen", erwiderte der Oberpolizist, darauf angesprochen, dass auch Punks Menschenrechte hätten.

Fotos der Polizeiaktion

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