Großer Jubel

"Pure Energie" – Gold-Flock überwindet Olympia-Trauma

Ganz großer Jubel bei Skeleton-Ass Janine Flock. Die Tirolerin raste am Samstagabend zu Olympia-Gold und erfüllte sich damit einen riesigen Traum.
Sport Heute
14.02.2026, 21:34
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Für Flock war es bei den vierten Olympischen Winterspielen die Krönung ihrer Karriere. Nach drei Gesamtweltcupsiegen und ebensovielen WM-Medaillen ist die Tirolerin mit 36 Jahren auf dem Skeleton-Thron angelangt. Nachdem es bereits 2018 die Olympia-Enttäuschung gegeben hatte, Flock damals in Pyeongchang nach drei von vier Läufen geführt hatte, ehe ihr die Nerven einen Strich durch die Rechnung machten und sie sogar noch aus den Medaillenrängen fiel, Vierte wurde.

Nun schlug Flock zu. Sie lag schon nach dem ersten Lauf in Führung und gab diese Spitzenposition nicht mehr aus der Hand, Nach dem vierten Lauf im Eiskanal von Cortina hatte Flock 0,30 Sekunden Vorsprung auf die Deutsche Susanne Kreher. Und jubelte über die Goldmedaille. Diese erhielt die überwältigte Olympiasiegerin einige Minuten später direkt am Eiskanal.

"Es ist einfach Wahnsinn"

"Ich kann es noch gar nicht glauben", strahlte Flock mit ihrem Edelmetall um den Hals um die Wette. "Es war so viel dabei in den letzten Jahren, was mich aber auch zu dem Menschen gemacht hat, der ich jetzt bin: Erfolge, Verletzungen, Umorientierungen. Ich habe gespürt, dass das ein guter Platz ist für mich hier", lachte Flock. Und betonte dann: "Ich habe mir diesen Traum erfüllen dürfen, Ich habe loslassen können, alle vier Läufe gut erwischt. Ich bin echt überglücklich."

Flock dankte ihren Betreuern, ihrem Team. "Wir haben sie endlich in der Hand", lachte die 36-Jährige und griff ans Edelmetall, erklärte dann ihr Erfolgsgeheimnis, das sie über einem Jahrzehnt an der Skeleton-Spitze hielt: "Das ist die Liebe zum Sport, die Liebe zu den Arbeiten, die da dazugehören. Das habe ich nie verloren, bin immer draufgeblieben."

Für Flock war es ein Deja-vu, das musste die so abgebrühte 36-Jährige zugeben. Wie schon vor acht Jahren ging sie als Führende in den letzten Lauf, damals verpatzte sie die Entscheidung, diesmal nicht. "Ich habe die Erinnerung bekommen am Start, man hört ja die Jubelschreie bei den anderen Fahrerinnen, da weiß man: Die sind dabei. Aber es war pure Energie, die ich gespürt habe. Ich habe das alles aufnehmen können,. Es war einfach Wahnsinn", lachte Flock.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.02.2026, 22:00, 14.02.2026, 21:34
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