Pure Erleichterung nach geglücktem Foda-Debüt

Franco Foda hat am Samstag einen perfekten Start in seine zweite Ära als Cheftrainer von Sturm Graz hingelegt. Die Steirer bezwangen Grödig in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga daheim 1:0. Nun will Foda die Länderspielpause nützen, um dem Team seine neue Handschrift zu verpassen. "Mit diesem Sieg ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen", meinte Sturm-Kapitän Michael Madl erleichtert.

Franco Foda hat am Samstag einen perfekten Start in seine zweite Ära als Cheftrainer von Sturm Graz hingelegt. in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga daheim 1:0. Nun will Foda die Länderspielpause nützen, um dem Team seine neue Handschrift zu verpassen. "Mit diesem Sieg ist uns allen ein Stein vom Herzen gefallen", meinte Sturm-Kapitän Michael Madl erleichtert.

Denn mit dem erst zweiten Heimsieg der laufenden Saison haben die "Blackys" ihrem Trainer nicht nur ein perfektes Comeback beschert, sondern auch den Anschluss an die Europacup-Plätze gehalten. "Dieser Sieg tut natürlich extrem gut. Wir werden die Länderspielpause nützen und werden auch in Zukunft so wie in der zweiten Halbzeit ans Limit gehen", sagte Heimkehrer Foda, der von fast 10.000 Zuschauern in der UPC Arena euphorisch empfangen wurde.

Foda, Meistertrainer 2011, und die Sturm-Fans erlebten nämlich zunächst einen schwachen Start. "Wir waren zu nervös, hatten zu wenig Passsicherheit. Diesen Leerlauf dürfen wir bei der Analyse des Spiels nicht vergessen", erklärte Foda. "Der Trainer hat uns dann in der Pause zu mehr Mut aufgefordert", berichtete Martin Ehrenreich, der nach zehn Monaten Verletzungspause zurückkehrte.

Erlösung erst in der 83. Minute

Und nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Sturm dann auch deutlich mutiger. "Wichtig ist, dass die Mannschaft bis zum Schluss alles unternommen hat, um dieses Spiel noch zu gewinnen", sagte Foda, der durch das Goldtor von Marko Djuricin in der 83. Minute erlöst wurde.

Grödig fühlt sich weiter vom Glück verlassen. Vergebene Führungen und späte Gegentreffer prägen nach wie vor den Liga-Alltag, zudem hätte es in Graz in der Nachspielzeit durchaus einen Elfmeter für die Gäste aus Salzburg geben können. "Jetzt heißt es den Kopf hoch zu halten", forderte Trainer Michael Baur.

APA/red

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