"Strategische Partnerschaft"

Putin rückt enger mit Nordkorea-Diktator Kim zusammen

Nach Kims Bestätigung im Amt kündigt Putin eine engere strategische Partnerschaft zwischen Russland und Nordkorea an.
Newsdesk Heute
23.03.2026, 09:29
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Syriens Diktator Assad wurde gestürzt, im Iran steht das Mullah-Regime durch den US-israelischen Krieg unter großem Druck und in Ungarn zeichnet sich den aktuellen Umfragen zufolge ein Wahldebakel für Viktor Orbán ab. Dem Kreml brechen immer mehr Verbündete weg, Russland blickt deshalb weit nach Osten.

Kriegstreiber Wladimir Putin hat sich nach der Bestätigung von Nordkoreas Diktator Kim Jong-un im höchsten Staatsamt für eine stärkere "strategische Partnerschaft" zwischen den beiden Ländern ausgesprochen.

"Wir werden natürlich unsere enge Zusammenarbeit fortsetzen, um die strategische Partnerschaft zwischen Moskau und Pjöngjang weiter auszubauen", erklärte Putin am Montag in einer vom Kreml veröffentlichten Botschaft an Kim.

Darin lobte er Kims "persönlichen Beitrag" zur "Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen der Verbündeten" Russland und Nordkorea.

Pjöngjang zählt zu den wichtigsten Unterstützern Moskaus im Angriff der russischen Armee auf die Ukraine. So hat Nordkorea in der Vergangenheit tausende Soldaten zum Kriegseinsatz gegen die Ukraine geschickt.

Im Gegenzug versorgt Russland Nordkorea laut Analysten mit Finanzhilfen, Militärtechnologie sowie Lebensmitteln und Energie.

Anfang Jänner hatte sich Kim in einem von der offiziellen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichten Brief verpflichtet, alle politischen Maßnahmen und Entscheidungen von Wladimir Putin "bedingungslos" zu unterstützen.

KCNA meldete am Montag, dass Kim vom nordkoreanischen Parlament erneut zum Präsidenten für Staatsangelegenheiten ernannt wurde.

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