Am Sonntagabend war Rapid im Wiener Derby gegen die Austria chancenlos, verlor das Duell in Favoriten mit 0:2. Überschattet wurde das Match jedoch erneut durch einen Skandal des grün-weißen Anhangs.
Wenige Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit warfen Chaoten mehrere pyrotechnische Gegenstände auf das Spielfeld. Schiedsrichter Markus Hameter schickte beide Mannschaften umgehend in die Kabine und unterbrach das Spiel.
Wie das Video eines "Heute"-Lesereporters zeigt, flogen weitere bengalische Feuer auf den Rasen. Die Rapid-Fans nahmen damit einen Abbruch des Spiels in Kauf. Erst nach knapp zehn Minuten kehrten die Spieler zurück, konnten das Match schließlich beenden.
Der Pyro-Skandal im Video:
In einer ersten Stellungnahme distanziert sich Rapid von den Unruhestiftern. "Bei aller Enttäuschung, bei allem Frust, das Abfeuern von Böllern und Leuchtkörpern ist und bleibt ein absolutes No-Go", stellen die Hütteldorfer auf Social Media klar. "Der SK Rapid distanziert sich von den Vorkommnissen und wir hoffen, dass niemand zu Schaden gekommen ist!"
Besonders brisant: Nach schweren Ausschreitungen 2024 einigten sich beide Wiener Klubs darauf, vier Derbys ohne Auswärtsfans abzuhalten. Am Sonntag waren erstmals wieder Anhänger der Gastmannschaft im Stadion erlaubt. Nach dem jüngsten Skandal muss die Liga reagieren. Es blühen die nächsten Spiele mit Sektorensperren.