Bareknuckle-Kämpfe, also Boxen ohne klassische Handschuhe, ziehen weltweit immer mehr Zuschauer an. Die Fans lieben die Intensität und die direkten Knockouts. Auch in Österreich wächst das Interesse stark. Was früher eine Nische war, wird langsam zum Trend.
In vielen Ländern entstehen immer mehr lokale Veranstaltungen in dieser Disziplin. Auch Stars wie Conor McGregor tragen zur wachsenden Beliebtheit bei: Er hat mit der "Bare Knuckle Fighting Championship" (BKFC) eine große Organisation gegründet, die inzwischen Millionen Zuschauer erreicht. Jetzt startet der Sport auch in Österreich richtig durch.
Bareknuckle-Kämpfe sind deutlich gefährlicher als klassisches Boxen. Verletzungen kommen häufiger vor, und die Fights sind härter und direkter. Trotzdem wächst die Beliebtheit rasant, weil die Kämpfe spannender sind, viele Knockouts bieten und meist kurz und intensiv bleiben. Nur die härtesten Fighter steigen in den Ring – und genau das macht den Reiz aus.
Die Vendetta Fight Nights sind eine der bekanntesten Veranstaltungsreihen im österreichischen Kampfsport. Seit Jahren bringt die Vendetta Top-Fighter aus Boxen, MMA und nun auch Bareknuckle zusammen. Am 21. März 2026 findet die 50. Veranstaltung statt – ein Jubiläum mit einer eigenen Bareknuckle-Serie.
Die Highlights der Vendetta 50 versprechen Action. Wilhelm Ott aus St. Pölten, bekannt als "The Austrian Nightmare", kämpft gegen Janos Lenart aus Ungarn. Auch Wiener Publikumsliebling Patrick Rainer kehrt in den Ring zurück. Er kämpft mit MMA-Handschuhen, die härter sind als normale Boxhandschuhe, aber mehr Kämpfe in kurzer Zeit erlauben. Rainer will dieses Jahr drei bis vier Mal antreten und damit ein klares Statement setzen.