Pyros: Rapid-Ultras legen sich mit der Regierung an

Wegen einem Fadenkreuz-Plakat gegen Politiker haben Rapid-Fans Ärger mit der Polizei. Die Ultras suchen auch bei einem anderen Thema die Konfrontation.

Der Verfassungsschutz ermittelt in Hütteldorf! Auslöser: Ein Fan-Plakat, das Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und ÖVP-Polizeisprecher Karl Mahrer im Fadenkreuz zeigt. Eine gefährliche Drohung? Wird der Täter ausgeforscht, drohen drei Jahre Haft. Auslöser für die Plakat-Aktion ist das angekündigte komplette Pyrotechnik-Verbot im Stadion. Zu diesem Thema suchen die Rapid-Ultras auch auf Facebook die Konfrontation mit der Politik.

Keine Kompromisse



"Rauchen und rauchen lassen", nennen die aktiven Gruppen des Block West ihre Aussendung. "Pyrotechnik wird weiterhin Teil der Fankultur in Österreichs Stadien bleiben", ist ihr Standpunkt. Schon die derzeit noch geltende Kompromisslösung (Pyrotechnik unter Auflagen) sei nicht perfekt. Ein totales Verbot wegen krebserregenden Folgen aber sei "richtig heuchlerisch". "Dieselben Parteien verteidigen derzeit das Rauchen in geschlossenen Räumen – trotz allseits bekannter Gesundheitsschäden – als Teil der Selbstbestimmung."

Kein Ernst

Die Ultras zeigen sich nicht gewillt, zukünftig auf Pyrotechnik zu verzichten. "Ernst nehmen können wir so ein niederträchtiges Gerede über Sicherheit und Gesundheit nicht", schreiben sie. Humoristischer Seitenhieb: "Alt werden wir außerdem sowieso nicht, denn der Ärger über die chronische Erfolglosigkeit Rapids ist sicherlich schädlicher als der inhalierte Rauch tausender Fackeln."

Hier die komplette Aussendung der Rapid-Ultras auf Facebook:

(heute.at)

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