St. Gabriel: Aggressiver Teenager war abgängig

Ein Afghane (17) war in St. Gabriel (Mödling) ausgezuckt, ein anderer Afghane (16) mischte sich ein, wurde aggressiv und angezeigt. Jetzt ist der auffällige 16-Jährige abgängig, soll aber heute wieder aufgetaucht sein.

Das Caritas-Asylheim St. Gabriel kommt nicht zur Ruhe: Nachdem es am Dreikönigstag zu einem Polizeieinsatz gekommen war, bei dem ein Jugendlicher (17) nach Wien-Ottakring verlegt und ein aggressiver Heimbewohner (16) angezeigt wurde ("Heute" berichtete), tauchte der 16-Jährige unter.

Seit 8. Jänner war der 16-jährige, mehrfach vorbestrafte Asylwerber abgängig (Anm.: wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, Sachbeschädigung und gefährlicher Drohung - laut Gutachten hat der 16-Jährige eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen Anteilen vom impulsiven Typ, aber auch mit Borderline-Komponente bzw. Dissozialität ICD-10 F61. Ein Antrag auf eine Einweisung wurde jedoch abgewiesen)

Heute, am 11. Jänner, erklärte die Caritas, der auffällige Teenager (16) sei nach dreitägiger Abwesenheit wieder aufgetaucht. Laut "Heute"-Infos war der 16-Jährige immer wieder abgängig. "Meist 1 bis 2 Nächte", berichtet ein Betreuer. Laut Caritias war der Aufenthaltsort des 16-Jährigen während der Abwesenheit bekannt (Anm.: er war bei einem Bekannten). Nach drei Tagen wäre der 16-Jährige aus der Grundversorgung gefallen.

Nach dem Dreikönigstag-Polizeieinsatz wurden fünf volljährige Asylwerber verlegt ("Heute" berichtete), Caritas und Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl lieferten sich eine Debatte - mehr dazu lesen Sie hier.

(Lie)

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