Sport

Radikale Barca-Fans attackierten Pariser

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:35

Beim Champions-League-Spiel zwischen dem FC Barcelona und Paris St. Germain (1:1) ist es zu Zwischenfällen vor den Toren des Camp-Nou-Stadions gekommen. Radikale Barca-Fans hatten vor dem Anpfiff der Partie am Mittwoch Feuerwerkskörper auf PSG-Anhänger geworfen. Ein Polizist wurde verletzt.

(1:1) ist es zu Zwischenfällen vor den Toren des Camp-Nou-Stadions gekommen. Radikale Barca-Fans hatten vor dem Anpfiff der Partie am Mittwoch Feuerwerkskörper auf PSG-Anhänger geworfen. Ein Polizist wurde verletzt.

Die Beamten stellten die Personalien von 84 Barca-Fans fest und beschlagnahmten Stichwaffen und Drogen. Eine Gruppe von 300 PSG-Anhängern versuchte, ohne gültige Eintrittskarten ins Stadion zu gelangen.

Eine Sondereinheit der Polizei nahm die Franzosen vorübergehend in Gewahrsam und ließ sie im Verlauf des Spiels in kleinen Gruppen wieder frei.

Bayern am Weg zu Top-Saison

Ruhiger ging es nach dem zu. Präsident Uli Hoeneß ist auf seine Bayern-Mannschaft stolz. "Wann sind wir schon einmal nach Turin gefahren und haben relativ locker 2:0 gewonnen? Ohne großen Druck, ohne richtig in Bedrängnis zu kommen. Das ist schon eine sensationelle Leistung".

"Es ist eine fantastische Woche. Nach dem Titel haben wir die Spannung hochgehalten, was nicht ganz so einfach ist, und wieder diese Gier gezeigt. Die Mannschaft spielt eine großartige Saison", lobte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Im Stile eines Champions waren David Alaba und Co. ins Semifinale marschiert.

Alaba muss keine Sperre wie im Vorjahr fürchten

Alaba muss sich übrigens keine Sorgen wegen einer Gelb-Sperre machen. Der ÖFB-Teamspieler wurde im laufenden Bewerb kein einziges Mal verwarnt - zuschauen muss man in der Champions League erst nach der dritten Gelben Karte. Sollten die Bayern das Finale erreichen, bliebe dem Wiener also ein Schicksal wie im Vorjahr, als er im Endspiel auf der Tribüne saß, erspart, sofern er keine Rote Karte kassiert.

Alaba: "Müssen nehmen, wie es kommt"

Ans Finale wollte Alaba vorerst aber noch nicht denken, vielmehr freute sich Österreichs Fußballer des Jahres über den souveränen Aufstieg: "Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind, aber dann hat es gut funktioniert." Lieblingsgegner für die Runde der letzten vier hat der Linksverteidiger keinen. "Wir müssen nehmen, wer kommt, und werden wieder versuchen, unsere Leistung zu bringen."

Frust beim Juve-Coach

Keine weiteren Champions League-Gedanken muss sich Juventus-Trainer Antonio Conte machen. Dafür malte der 43-Jährige ein düsteres Bild, was die Zukunft des italienischen Fußballs betrifft. "Es gibt Vereine wie Real, Barcelona, Manchester City, Manchester United, Paris St. Germain oder Bayern, die alle Top-Spieler kaufen können. In Italien ist die Situation anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein italienischer Club in den nächsten Jahren die Champions League gewinnt."

Die aktuelle Misere habe man sich in Italien selbst zuzuschreiben, so Conte. "Wir sollten darüber nachdenken, wie wir uns verbessern und unsere Budgets steigern können. Aber stattdessen sind wir nur am Schüren von Kontroversen um nutzlose Dinge interessiert", schimpfte der Trainer des überlegenen Serie-A-Spitzenreiters.

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