Radprofi begrabscht Hostess bei Siegerehrung

Bild: Reuters/Heute.at-Montage

Einen Skandal löste der slowakische Radprofi Peter Sagan aus, als er nach der Flandernrundfahrt einer Hostess ungeniert in den Po zwickte. Seinen schlechten Sinn für Humor teilte aber weder das Opfer des Übergriffs noch das Publikum. Der Zweitplazierte entschuldigte sich wenig später über Twitter und per Videobotschaft.

Als die 25-jährige Maja Leye dem Sieger Fabian Cancellara bei der Siegerehrung gerade ein Sieger-Busserl gab, grabschte ihr der Zweitplazierte Sagan vor der versammelten Presse ungeniert an den Po. Fotografen hielten den Übergriff und Sagans süffisantes Lächeln fest. Die Aktion fanden aber weder das Publikum, noch das Grabsch-Opfer lustig.



"Wollte ihm eine scheuern"

Maja Leye war nach Sagans Po-Zwicker stinksauer. "Ich habe seine Hand gespürt und wollte mich umdrehen und ihm eine scheuern", sagte die Sekretärin. "Ich habe das dann aber nicht gemacht, weil es Millionen von Leuten gesehen hätten", so Leye weiter. Soviel Zurückhaltung hätte man sich vom Radprofi gewünscht, den die Kameras wenig zu stören scheinen.



Nach der sexistischen Grabsch-Attacke zeigt sich Sagan nun als reuiger Sünder. „Ich habe nie zuvor so etwas gemacht, ich habe einfach nicht nachgedacht“, sagte er in einer Videobotschaft. „Ich bin so traurig und ich hoffe, dass Maja und alle anderen wissen, wie leid mir das jetzt tut. Ich verspreche, künftig mit mehr Respekt zu handeln.“

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