Hund als Auslöser?

Rätsel um Kuhattacke – Ehemann von Todesopfer befragt

Nach einem tödlichen Kuhangriff auf eine 67-Jährige geht das Rätselraten in Osttirol weiter. Nun wurde der Ehemann der Verstorbenen befragt.
Newsdesk Heute
20.05.2026, 15:45
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Das Kuhdrama von Oberlienz (Bezirk Lienz) geht in die nächste Runde: Am Sonntag wurde dort ein einheimisches Ehepaar im Bereich eines ausgeschilderten Weidegebiets südlich des Flusses Isel von einer Kuhherde attackiert. Dabei kam eine 67-Jährige ums Leben, ihr Ehemann (65) wurde schwer verletzt – "Heute" berichtete.

Nun konnte der 65-Jährige, der nach dem Vorfall in die Innsbrucker Klinik gebracht wurde, erstmals von den Ermittlern einvernommen werden. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch gegenüber der APA bestätigte, konnte man dadurch allerdings keine neuen Erkenntnisse gewinnen.

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Auslöser bleibt Rätsel

Somit geht das Rätselraten weiter: Es muss geklärt werden, warum genau die Tiere an jenem Tag so aggressiv waren. Immerhin kam es vor dem Angriff auf das Ehepaar zu zwei weiteren Attacken. Dabei wurden ein Deutscher (70) und ein weiteres Ehepaar verletzt.

Laut aktuellen Informationen habe sich jedoch der Verdacht erhärtet, dass eine Spaziergängerin mit Hund vor Ort gewesen sei. Ob dieser die Kuhherde aufgescheucht hat, ist jedoch unklar. Die Ermittlungen hierzu würden laufen.

Bereits am Montag hatte die Polizei per Zeugenaufruf nach einer Frau mit einem größeren Hund gesucht. Aber auch ein angeblicher Wolf, der sich in dem Gebiet aufhalten soll, wurde bereits als Auslöser ins Spiel gebracht. Diese These äußerte der Bürgermeister von Oberlienz, Markus Stotter, gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Region setzt Maßnahmen

Jedenfalls hat die Region bereits erste Konsequenzen gezogen. Der beliebte Wanderweg, an dem es zu den Vorfällen kam, soll nun auf das gegenüberliegende Iselufer verlegt werden. Dazu sei bereits ein Schild angebracht worden. Des Weiteren sollen die Tiere künftig eingezäunt werden.

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