Sport

Ralph Hasenhüttl und RB Leipzig sorgen für Aufregung

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:44

Unruhe in Deutschlands Profi-Fußball made in Austria. Ein Geheimtreffen zwischen Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl mit RB Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick sorgt derzeit für Diskussionsstoff.

Unruhe in made in Austria. Ein Geheimtreffen zwischen Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl mit RB Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick sorgt derzeit für Diskussionsstoff.

Wir erinnern uns: 2011 sorgte ein geheimes Treffen zwischen Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz und Rapid-Trainer Peter Pacult bei einem Wiener Nobelheurigen für ein mittelschweres Erdbeben in Österreichs Bundesliga. Pacult verlor seinen Job bei Rapid, wurde aber wenig später Cheftrainer bei RB Leipzig.

Ähnliches hat sich nun in Deutschland in ähnlicher Konstellation ereignet. Ohne Wissen der Klubführung verabredeten sich Hasenhüttl und Rangnick zu einem Treffen. Kolportiertes Gesprächsthema: Der Steirer soll den Deutschen als Cheftrainer beerben, Rangnick wird künftig nur mehr als Sportdirektor werken.

Ingolstadts Chefetage sauer

"Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fairplays übertritt", ärgerte sich Ingolstadts Geschäftsführer Harald Gärtner. Er erinnert daran, dass Hasenhüttls Vertrag noch bis 2017 laufe. Man wolle mit dem Aufstiegscoach eher verlängern. "Das ganze Trainerteam hat einen Vertrag bis 2017, teilweise sogar darüber hinaus. Alle werden ihre Verträge erfüllen. Aus. Ende", ist sich Ingolstadt-Präsident Peter Jackwerth im Gespräch mit dem "Donaukurier" sicher.

Leipzig beruhigt

Vonseiten des Red-Bull-Imperiums versucht man zu beruhigen. "Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl haben sich nicht zu einer Vertragsverhandlung getroffen, sondern sich unter Kollegen ausgetauscht. Das sollte unter Trainern erlaubt sein", meinte der RBL-Vorstandsvorsitzende Oliver Mintzlaff. "Wenn wir tatsächlich in Erwägung ziehen würden, Ralph Hasenhüttl als unseren Cheftrainer zu verpflichten, dann würden wir selbstverständlich auf Ingolstadt zugehen und natürlich die Grundsätze des Fairplays einhalten."

Leipzig liegt sieben Runden vor dem Saisonende an zweiter Stelle der 2. deutschen Bundesliga und wäre somit direkt aufstiegsberechtigt.

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