"Wir sind enttäuscht, dass die Reise hier zu Ende geht. Solange das Spiel 0:1 stand, haben wir es noch offen gehalten", schüttelt Ralf Rangnick den Kopf. Österreich verlor das WM-Sechzehntelfinale gegen übermächtige Spanier am Donnerstagabend mit 0:3 – der WM-Traum ist geplatzt.
Rangnick weiter: "Nach dem 0:2 war es schwierig. Man hat gesehen, was in der gegnerischen Mannschaft steckt, was da eingewechselt wurde und auch gar nicht eingewechselt wurde."
Der Deutsche hadert: "Bis zum 0:1 hätten wir die eine oder andere Situation mutiger und besser ausspielen können. Etwa bei der Chance von Michael Gregoritsch: Wenn du gegen ein Team wie Spanien so eine Chance bekommst, dann musst du sie auch nutzen."
"Die sind besser als wir, sind der verdienter Sieger. Glückwunsch an Spanien", zeigt sich Österreichs Mittelfeld-Star Marcel Sabitzer als fairer Verlierer. "Wir haben 20 Minuten lang einen guten Start, gute Momente. Aber in Kleinigkeiten, der letzte Pass, da fehlt uns die Qualität, um weiterzukommen.", analysiert der Legionär von Borussia Dortmund dann. Man habe "versucht, es kompakt zu lösen", meint Sabitzer. Aber: "Grundsätzlich waren sie einfach besser."