Wird Teamchef taktieren?

Rangnick lässt für "Schande von Kansas" Hintertür offen

Sowohl Österreich als auch Algerien reicht im direkten Duell ein Punkt zum Weiterkommen. Ralf Rangnick lässt eine Hintertür offen.
Sport Heute
27.06.2026, 05:17
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Vor dem letzten Gruppenspiel ist die Ausgangslage klar. Mit einem Unentschieden steht das ÖFB-Team in der K.o.-Phase, mit einem Sieg sowieso. Bei einer Niederlage könnte der WM-Traum dagegen schon nach der Gruppenphase platzen. Rangnick will deshalb keine Rechenspiele in den Köpfen seiner Spieler sehen – irritiert aber mit einer Aussage.

"Mit einem Unentschieden sind beide weiter, aber du kannst nicht mit dem Vorsatz in ein Fußballspiel gehen, am Ende Unentschieden zu spielen", stellt der ÖFB-Teamchef klar. Dennoch lässt der Deutsche eine Hintertür für ein mögliches Unentschieden offen.

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Ausgangslage bei Anpfiff klar

"Wie sich das dann darstellt, wenn nur noch fünf oder zehn Minuten zu spielen sind, weiß keiner", so der 67-Jährige. Nachsatz: "Aber wir werden die Mannschaft sicher nicht ins Rennen schicken, um zu sagen: Wir spielen heute Unentschieden."

"Habe darüber lesen müssen"

Auf die "Schande von Gijon" von 1982 angesprochen, winkte der Deutsche ab. "Ich habe zwar dann unweigerlich einiges darüber lesen müssen, seitdem die Auslosung feststeht, aber ich selber habe da überhaupt keine Erinnerungen an dieses Spiel."

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Mit einem Auge schielt das ÖFB-Team zuvor aber sicherlich auf die Ergebnisse der Partien und gleichbedeutend damit auf die Tabelle der besten Gruppendritten. Mit Anpfiff werden Österreich und Algerien jedenfalls genau wissen, was für den Aufstieg nötig ist.

Klar ist: Bei einer Niederlage droht das große Zittern – und möglicherweise sogar das Aus. Sollte Österreich nur 0:1 verlieren, würde Rangnicks Mannschaft bei drei Punkten bleiben, und bereits der Senegal würde vor dem ÖFB-Team liegen.

Der 67-Jährige erwartet jedenfalls einen unangenehmen Gegner. "Wir sind auf einen spielstarken Gegner, der auch körperlich uns vor Aufgaben stellen wird, vorbereitet." Rotieren will Rangnick deshalb nicht. Auch mögliche Gelbsperren sollen bei der Aufstellung keine entscheidende Rolle spielen.

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