Rapid am Boden: "So schlagen wir niemanden!"

"Offensiv und defensiv haben wir nichts gezeigt", brachte es Thomas Murg auf den Punkt. Alle Reaktionen nach dem 0:5 in Villarreal.
Rapid Wien schlittert immer tiefer in die Krise. In der Europa League setzte es nach einer sehr schwachen Vorstellung eine 0:5-Pleite gegen Villarreal. Die Spieler waren ratlos, Trainer Kühbauer stinksauer - die Reaktionen aus Spanien.

Didi Kühbauer war sichtlich sauer, versuchte sich aber vor die Mannschaft zu stellen: "Wir waren einfach klar schlechter. Es war anders ausgemacht, wir wollten anders auftreten. Ich will nichts gegen die Mannschaft sagen, weil das würde jetzt auch nicht helfen. Es war ein absolutes Horror-Spiel, das war nicht schön anzusehen. Man muss auch an sich glauben, die Analyse spare ich mir für die Kabine auf. Ich weiß einiges, was mit der Mannschaft los ist, aber das bleibt intern. Ich habe es mir natürlich leichter vorgestellt, aber im Leben ist nicht alles einfach. Mit so einer Leistung können wir keinen schlagen."

"So kann es nicht weitergehen!"



CommentCreated with Sketch.6 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "In Spanien darf man gegen Villarreal verlieren, aber nicht so! Wir hatten einen klaren Spielplan, aber wenn wir den nicht einhalten, brauchen wir sowas auch nicht besprechen. Wir haben sehr schlecht verteidigt. So kann es nicht mehr weitergehen! Wenn man sich etwas vornimmt, dann muss man sich das auch trauen, es hat auch mit Mut zu tun. Offensiv und defensiv haben wir nichts gezeigt", war Thomas Murg geknickt.

"Uns fehlt der Glaube an uns selbst!"



An Tormann Richard Strebinger lag es wie so oft nicht, er wurde im Stich gelassen und musste fünf Mal hinter sich greifen: "Sie waren uns in allen Belangen überlegen. Das war eine Lehrstunde für uns. Im Endeffekt müssen wir trotzdem besser verteidigen. Wir treffen einfach viel zu viele falsche Entscheidungen. Wir müssen wieder an uns selbst glauben. Das scheint bei einigen zu fehlen. Wir müssen uns selber Druck machen, dass es wieder bergauf geht."

"Sie haben uns eiskalt bestraft. Für mich ist so eine Leitung unerklärlich. Wir finden keine Lösungen am Ball, wir schießen die Kugel einfach nur weg, dann schwimmen wir auch defensiv noch extrem. Wir sprechen auch intern viel und aber es ist schwierig Worte zu finden", erklärte Kapitän Stefan Schwab.

(Heute Sport)

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