Austria in der Meistergruppe

Rapid am Schleuderstuhl! Kampf um Top sechs offen

Rapid verpasst die Qualifikation für die Meistergruppe, weil Altach spät ausgleicht. Vor dem letzten Spieltag muss Grün-Weiß zittern.
Sport Heute
01.03.2026, 18:56
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In der heimischen Bundesliga spitzte sich am vorletzten Spieltag vor der Punkteteilung der Kampf um die Top sechs zu. Rapid sah in Altach lange wie der sichere Sieger aus, bekamen aber spät den Ausgleich – und verlor dann komplett den Faden und mussten sogar um das Unentschieden zittern. In der Qualifikation für die Meistergruppe ist deshalb am letzten Spieltag vor der Punkteteilung alles offen, Rapid am ungemütlichen Schleudersitz mit 30 Zählern. Bitter: Die Hütteldorfer treffen kommende Woche auf Tabellenführer Salzburg.

Ried war gegen den akut abstiegsgefährdeten GAK klar unterlegen, verlor in der steirischen Landeshauptstadt mit 1:2 – und hat am Ende doch noch die Chance, sich für die Meistergruppe zu qualifizieren. Genauso wie Altach – der Klub aus dem Ländle steht bei 29 Punkten, die Oberösterreicher haben 28 Zähler am Konto – und damit einen beziehungsweise zwei Punkte Rückstand auf Rapid mit 30 Punkten. Damit steht also fest: Am letzten Spieltag kämpfen mit Hartberg, Rapid, Altach, Ried und der WSG Tirol – die mit 3:2 bei Blau-Weiß Linz gewannen – fünf Mannschaften um den Einzug in die Meistergruppe.

Austria und LASK qualifiziert

Der WAC verspielt gegen Sturm Graz vor heimischem Publikum eine 2:0-Führung in der zweiten Halbzeit. Kurios: Otar Kiteishvili (68.) traf nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Ballkontakt vom Elfmeterpunkt zum Anschluss und egalisierte fünf Minuten später per Elfmeter-Nachschuss, nachdem er zunächst beim zweiten Strafstoß vom Punkt scheiterte.

Die Austria hingegen qualifizierte sich mit einem hart erkämpften Punkt vor heimischem Publikum gegen den LASK für die Meistergruppe. Johannes Eggestein (87.) schoss die Veilchen spät vom Punkt zum Punktgewinn und damit fix in die Top sechs. Zuvor trafen Moses Usor (23.) und Christoph Lang (73.) für die Oberösterreicher zur Führung. Aleks Dragovic (47.) gelang nach dem Seitenwechsel der zwischenzeitliche Ausgleich. Der LASK bleibt mit 34 Punkten hinter Sturm Graz (35 Punkte) und Salzburg (37 Punkte) Tabellendritter, ist ebenfalls für die Meistergruppe qualifiziert.

Salzburg konnte im Titelrennen die Unentschieden der direkten Konkurrenten (LASK, Sturm) nicht ausnutzen und spielte gegen Hartberg ebenfalls nur 0:0-Unentschieden. Bemerkenswert: Aktuell sind die Top sechs der Bundesliga innerhalb von sieben Punkten.

Die WSG Tirol bewahrt, bei einem wahren Torspektakel, mit einem 3:2 Sieg bei Blau-Weiß Linz, die Chancen auf die Meistergruppe. Nikolai Baden Frederiksen wurde mit einem Dreierpack zum Matchwinner – traf zweimal sensationell per Freistoß und mit einem traumhaften Distanzschuss direkt in den Winkel. Nico Maier traf per Fallrückzieher sehenswert zum zwischenzeitlichen 1:1, Simon Seidl zum 2:3-Anschlusstreffer.

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