Rapid & Austria nicht mehr in Bundesliga-Gremium

Das kommt einer Entmachtung gleich! Die beiden Wiener Großklubs Rapid und Austria sind nicht mehr Teil des Bundesliga-Aufsichtsrats.

Die Bundesliga-Klubs haben am Mittwoch in einer außerordentlichen Hauptversammlung ihren neuen Aufsichtsrat bestellt. Dabei fehlen Vertreter der beiden Wiener Großklubs.

Sowohl Rapid-Präsident Michael Krammer als auch Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer gehören dem neu zusammengestellten Gremium nicht mehr an. Krammer saß seit 2013 im Aufsichtsrat, Kraetschmer seit 2006, war zuletzt als Vorsitzender und Vizepräsident der Bundesliga sowie des ÖFB tätig.

Nach der Struktur-Reform der beiden obersten Spielklassen wurde auch der Aufsichtsrat verändert. Statt acht sind künftig nur noch sieben Mitglieder vertreten. Fünf von Bundesliga-Vereinen, zwei von Klubs aus der neuen 2. Liga. Die Funktionsperiode beträgt vier Jahre. In einer zeitnah stattfindenden konstituierenden Sitzung wird der Vorsitzende bestellt.

Der Aufsichtsrat besteht aus: LASK-Präsident Siegmund Gruber, Sturm-Präsident Christian Jauk, Wacker-Präsident Gerhard Stocker, Admira-Präsident Philip Thonhauser und Red-Bull-Vertreter Volker Viechtbauer auf Seiten der Bundesliga, sowie Kapfenberg-Präsident Erwin Fuchs und Wattens-Präsidentin Diana Langes-Swarowski für die Klubs der neuen 2. Liga.

Wie Krammer und Kraetschmer gehören zukünftig auch Wr.-Neustadt-Präsidentin Katja Putzenlechner und Lustenau-Präsident Hubert Nagel nicht mehr dem Gremium an. (wem)

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