Rapid, Austria und Sturm steigen auf!

Lange Zittern mussten Austria und Rapid, ehe der Aufstieg in die letzte Runde der Europa-League-Quali feststand. Die Violetten setzten sich nach Rückstand gegen Novi Sad noch 4:2 durch, die Hütteldorfer mussten bei APOP Kinyras sogar in die Verlängerung - retteten ein 2:2. Sturm Graz spazierte mit einem 5:0-Schützenfest in die Playoff-Runde.

2:1 hatte Rapid das Heimspiel gewonnen, führte auf Zypern bei 40-Grad-Gluthitze durch Konrad (30.) auch schon 1:0 - nach einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung kippte aber die Partie. Marcelino verwertete den Penalty - 1:1 (43.). In der 80. Minute erzwang Gonzalez aus kurzer Distanz per Kopf (Payer klebte auf der Linie) die Verlängerung. Und da fixierte der neue Star Christopher Trimmel den Aufstieg, erzielte per Kopf das rettende 2:2 (111.). Sportdirektor Ali Hörtnagl: Es war ein Krimi, von vielen Fehlern geprägt.

Kaum weniger Spannung bei der Austria. Nach dem 1:1 im Hinspiel gerieten die Veilchen vor 8200 Fans im Horr-Stadion gegen Novi Sad zwei Mal in Rückstand. Erst dem eingewechselten Diabang gelang in Minute 81 erstmals die Führung - 3:2. Okotie erzielte den 4:2-Endstand (93.). Zuvor trafen Jun (45.) und Sulimani (63.). Trainer Karl Daxbacher: Bravo! Ein Kraftakt von uns hat diesen Sieg ermöglicht.

Wenig Mühe hatte dafür Sturm Graz. Die Steirer, die das Hinspiel gegen FK Petrovac 2:1 gewonnen hatten, schickten den montenegrinischen Verein mit einer 5:0-Packung nachhause.

Heute erfolgt in Nyon (Sz) die Auslosung zur letzten Quali-Runde. Die Austria ist gesetzt.

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