- Grün-Weiß kann heute Fußball-Geschichte schreiben, erstmals englischen Verein im K.o-Duell ausschalten - Aston Villa plant Sturmlauf von der ersten Minute an: Nur nicht in Ehrfurcht erstarren, warnt Coach Pacult
Der Villa Park wird beben! Wenn Rapid heute (21 Uhr, live ORF 1) mit Aston Villa die allerletzte Hürde in Richtung Europa-League-Gruppenphase aus dem Weg räumen will, steht sehr viel auf dem Spiel.
900.000 Euro Startgeld - und internationales Prestige. Als erster heimischer Klub überhaupt kann Rapid im 15. Anlauf einen englischen Klub in einem K.o-Duell rauswerfen.
Ob der Aufstieg historisch wäre oder nicht, ist zweitrangig, erklärt Coach Peter Pacult. Wir wollen weiterkommen! Und das wird schwierig: Auch wenn die Rapidler einen 1:0-Polster mit im Gepäck haben. Villa ist Favorit, sagt Pacult. Sie werden mit zwei Angreifern stürmen, von der ersten Minute an. Wir dürfen nur nicht in Ehrfurcht erstarren.
Den 3:1-Sieg der Villians gegen Liverpool will Pacult nicht überbewerten. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Zur Aufstellung: Soma wird heute mit Patocka die Innenverteidigung bilden, Hofmann und Drazan sollen auf den Flanken für Entlastung sorgen. Im Sturm ist Neo-Bomber Jelavic (sieben Saisontore) gesetzt. Maierhofer bleibt vorerst nur die Rolle als Joker.
Bei Aston Villa lichtete sich das Lazarett: Ashley Young, der sich gegen die Reds am Knie verletzte, wird von Beginn an spielen, Goalgetter John Carew (Viruserkrankung) erstmals in dieser Saison auf der Bank sitzen. Martin Huber