Rapid-Coach Barisic: "Jeder hat ein Blackout gehabt"

Zoran Barisic sparte nach der 1:2-Niederlage am Mittwoch gegen Admira Wacker nicht mit Kritik an seiner Truppe. Der Rapid-Trainer ließ zudem offen, ob Pannen-Goalie Richard Strebinger weiter das grün-weiße Tor hüten wird.

Zoran Barisic sparte nach der -Trainer ließ zudem offen, ob Pannen-Goalie Richard Strebinger weiter das grün-weiße Tor hüten wird.

Der im Sommer für 500.000 Euro von Werder Bremen verpflichtete Niederösterreicher war an beiden Gegentreffern maßgeblich beteiligt. Vor dem Ausgleichstreffer von Stefan Zwierschitz (53.) konnte er den Ball nach einem harmlosen Freistoß nicht festhalten. Danach verschuldete Strebinger mit einem Foul an Lukas Grozurek einen Elfmeter, den Srdan Spiridonovic versenkte (63.).

Barisic lässt Tormannfrage offen

Strebinger, der den verletzten Jan Novota ersetzte, wirkte nicht zum ersten Mal in dieser Saison unsicher. In bester Erinnerung ist noch sein Auftritt im August gegen Mattersburg als er bereits sah. Auf die Frage, ob Strebinger auch im nächsten Spiel im Tor stehen oder durch Tobias Knoflach ersetzt wird, antwortete Barisic: "Ich weiß es nicht."

"Wir werden die Niederlage nicht an einem einzigen Spieler von uns festmachen", fügte der Rapid-Trainer aber gleich hinzu. "Viele Spieler haben heute richtig schwere Fehler gemacht. Jeder von uns hat ein Blackout gehabt, das darf uns einfach nicht passieren." Die Niederlage war für Barisic verdient, für ihn war die Admira "die bessere Mannschaft".

Klares Chancenplus für die Admira

"Wir sind ganz schlecht ins Spiel gestartet und die Admira hätte schon früh in Führung gehen können", analysierte Barisic die Partie. Spiridonovic (6.) und Christoph Knasmüllner (17.) hatten nach kapitalen Schnitzern der Rapid-Defensive Riesenchancen, ließen diese aber ungenützt. "Nach etwa 20 Minuten haben wir uns dann stabilisiert. In der zweiten Halbzeit ist das Spiel nach ein paar Fehlern aber komplett gekippt."

Rapid hatte in der zweiten Halbzeit nur durch Deni Alar, der auch den einzigen Rapid-Treffer in der ersten Halbzeit erzielt hatte - nachdem er zuvor zweimal ans Aluminum geschossen hatte - nur eine richtige Torchance. Insgesamt sprach die Torschussstatistik am Ende mit 19:7 für die Admira eine klare Sprache. Auch konnten die Niederösterreicher wesentlich mehr Zweikämpfe gewinnen (60:40 Prozent).

Anpassungsschwierigkeiten bei Rapid

"Das hat etwas mit Umstellungsfähigkeit zu tun", erklärte Barisic. "Wir haben ein schlechtes Aufbauspiel gehabt, weil der Rasen es nicht zugelassen hat. Der war sehr langsam, das kommt unserem Spiel nicht entgegen. Wir haben es trotzdem versucht und uns dadurch in die Bredouille gebracht. Sowas darf uns einfach nicht passiert", meinte der Rapid-Coach, der mehr Anpassungsfähigkeit von seiner Elf fordert: "Wir müssen agieren wie die äußeren Umstände es zulassen und uns darauf einstellen."

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