Rapid Wien kam am Sonntag nicht über ein 1:1 gegen den Wolfsberger AC hinaus. Die Grün-Weißen analysierten den Punkt trocken und sprachen von einem gerechten Remis. Nach dem furiosen Auftritt im Europacup wirkten die Hütteldorfer ein wenig platt.
. Die Grün-Weißen analysierten den Punkt trocken und sprachen von einem gerechten Remis. Nach dem furiosen Auftritt im Europacup wirkten die Hütteldorfer ein wenig platt.
"Das Ergebnis ist auf jeden Fall gerecht. Der WAC hat sich für ihren Aufwand belohnt und so ist eben Fußball- Wir hatten auch Chancen auf das 2:0, aber das ist halt einmal so. Es war eine kampfbetonte Partie. Wir bewegen uns in der Realität und nicht in einer Traumwelt. Wir wissen, dass die kleinen Teams immer um jeden Ball fighten", analysierte Trainer Mike Büskens.
"Tormann muss das im Gefühl haben"
Beim Gegentor sah wieder einmal Jan Novota nicht wirklich gut aus. "Der Tormann muss ein Gefühl haben, ob er rausgeht oder drinnen bleibt. Dann hat ihn halt der Prose reingehaut", so Büskens. Rapid-Torschütze Schößwendter sprach auch über das Gegentor: "Ich hatte zwar einen Ellbogen im Gesicht, aber das hilft jetzt nichts mehr!"
"Wir sind nicht zufrieden mit der Partie, aber ein Punkt war unser Minimalziel. Wir haben uns zu sehr hinten reindrücken lassen. Der WAC hat beherzt und aufopfert gekämpft. Wir müssen das jetzt abhaken, am Donnerstag unsere Pflicht erfüllen und dann wartet eh schon Salzburg", blickt Schößwendter schon in die Zukunft.
Prosenik: "Einfach durchgezogen"
Ausgerechnet Rapid-Leihgabe Prosenik schockte die Hütteldorfer in der Schlussphase: "Mich persönlich freut natürlich der Punkt und mein erstes Tor in der Bundesliga-Saison. Ich habe einfach voll durchgezogen und Glück gehabt, dass der Ball gepasst hat. Ein Punkt gegen Rapid ist natürlich immer okay, aber mit ein bisschen mehr Glück wäre mehr drin gewesen. Wir hatten in der ersten Halbzeit zu viel Respekt vor ihnen."
"Der Punkt ist auf jeden Fall verdient", meinte auch WAC-Coach Heimo Pfeifenberger abschließend.