Rapid: Der erste Spieler muckt gegen die Ultras auf

Gegen Sturm wurde Rapid-Profi Thanos Petsos mit einem Pfeifkonzert verabschiedet. Der Deutsch-Grieche antwortete mit einem Fingerzeig.

Alles beim Alten in Wien-Hütteldorf! Auch gegen Sturm (Endstand 1:1, hier geht's zu den Stimmen nach dem Spiel) sorgten die Rapid-Ultras mit zwei fragwürdigen Plakaten für heftiges Kopfschütteln unter den neutralen Fans. "Anstatt vor den Medien und der Gesellschaft zu kapitulieren, solltet ihr das Ende des sportlichen Stillstands forcieren!", stand auf dem einen geschrieben. "Die Wahrheit biegen, bis sie bricht, das scheint des Journalisten Pflicht!", auf dem anderen.

Doch nicht nur Journalisten bekamen vom "Block West" ihr Fett weg, auch ein eigener Spieler wurde zur Zielscheibe der Kritik. Thanos Petos wurde bei seiner Auswechslung in der 55. Minute mit einem heftigen Pfeifkonzert verabschiedet. Ein Umstand, den der Deutsch-Grieche nicht umkommentiert ließ. Er legte beim Abgang den Zeigefinger auf den Mund und gab den Fans damit klar zu verstehen, was er von Pfiffen hält.

Dass es bei Rapid aufgrund der Problem-Anhänger kracht, ist längst nichts Neues mehr. Dass die Ultras aber auf die eigenen Spieler losgehen, ist allerdings eine neue Entwicklung. Die übrigens beim überwiegenden Teil der Fans nicht gut ankommt: In den sozialen Netzwerken nehmen viele Anhänger bereits Abstand davon, dass jetzt auch die eigenen Spieler zur Zielscheibe der Hardcore-Fans werden.

(red.)

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