Rapid: Diese Sanktionen drohen nach dem Derby

Das Derby zwischen Rapid und der Austria geht in die dritte Halbzeit. Die steigt vor dem Liga-Strafsenat. So könnte das "Match" ausgehen.

Zur Erinnerung: Im Finish des turbulenten 322. Wiener Derbys, das mit einem 2:2 endete, gingen in Hütteldorf die Wogen hoch. Einige Chaoten sahen sich veranlasst, Gegenstände (Feuerzeuge, Becher, Teile einer Fahnenstange) in die Richtung von Austria-Kicker Raphael Holzhauser zu werfen. Schiedsrichter Alexander Harkam unterbrach das Match für einige Minuten. Nach der Zwangspause lieferten sich Holzhauser und Rapid-Reservist Steffen Hofmann noch ein verbales Privatduell. Provokationen, so weit das Auge reicht.

Die Bundesliga kündigte später an, dass das Städteduell ein Nachspiel hat. Ein "verbandsinternes Verfahren" wurde eingeleitet. "Heute" erkundigte sich, wie dieses ausgehen könnte.

"Von einer Ermahnung über eine Geldstrafe bis hin zu Sperren einzelner Sektoren oder des kompletten Stadions ist alles möglich", erklärt ein Liga-Sprecher.

Klarheit am Montag?

Mit einer Entscheidung ist frühestens am Montag zu rechnen, wenn der Senat 1 das nächste Mal tagt. Allerdings könnten bis zu einer Urteilsfindung auch zwei oder drei Wochen vergehen. "Das hängt davon ab, wie schnell die Berichte zu den Vorfällen einlangen."

Sowohl der Schiedsrichter, als auch der Spielbeobachter und die Klubs wurden um Stellungnahmen gebeten. Diese können schriftlich oder mündlich erfolgen. Ähnlich läuft das Prozedere bei Roten Karten ab.

Gegen die Entscheidung kann später freilich Protest eingelegt werden.

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