Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass Erich Kirisits vom Präsidenten-Wahlkomitee bei der ordentlichen Hauptversammlung am 18. November nicht unterstützt wird. Das aus drei Mitgliedervertretern und drei aus Kuratorium und Präsidium bestehende Sechser-Gremium sei nach Sondierungsgesprächen mit dem Xerox-Manager zu der einhelligen Entscheidung gekommen, dass Kirisits nicht als Nachfolgekandidat von Rudolf Edlinger vorgeschlagen wird, hieß es in einer Mitteilung der Hütteldorfer.
Fußball-Rekordmeister Rapid Wien hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass Erich Kirisits vom Präsidenten-Wahlkomitee bei der ordentlichen Hauptversammlung am 18. November nicht unterstützt wird. Das aus drei Mitgliedervertretern und drei aus Kuratorium und Präsidium bestehende Sechser-Gremium sei nach Sondierungsgesprächen mit dem Xerox-Manager zu der einhelligen Entscheidung gekommen, dass Kirisits nicht als Nachfolgekandidat von Rudolf Edlinger vorgeschlagen wird, hieß es in einer Mitteilung der Hütteldorfer.
Das aus drei Mitgliedervertretern und drei Vertretern des Kuratoriums und Präsidiums bestehende Komitee entschied sich einhellig gegen den Xerox-Manager als Spitzenkandidat für das Amt des Rapid-Präsidenten bei der ordentlichen Hauptversammlung am 18. November. In den nächsten Tagen sollen weitere Beratungen des Komitees und Gespräche mit weiteren Kandidaten folgen, um bei der Hauptversammlung den bestmöglichen Kandidaten vorzuschlagen.
Kirisits dürfte über seine Nähe zu Hans Krankl, den er nicht kategorisch für eine hohe Vereinsposition ausgeschlossen hatte und keine eindeutige Haltung beim Standort Hütteldorf für das neue Stadion gestolpert sein. Kirisits hatte einen Standortwechsel nach Aspern und einen dortigen Stadion-Neubau samt angeschlossenem Shopping-Center ins Gespräch gebracht.
Krammer neuer Spitzenkandidat
Nun hat es auch Michael Krammer selbst bestätigt: "Ja, ich stelle mich dem Wahlkomitee. Ich will Rapid-Präsident werden." Sowohl Noch-Präsident Rudolf Edlinger als auch die Stadtregierung sollen den als ÖVP-nahe geltenden 53-jährigen unterstützen.
Der ehemalige Orange Manager hinterließ vor allem in den letzten Monaten einen guten Eindruck, als er die Reformkomission leitete, die gemeinsam mit Vereinsvertretern neue Klub-Statuten entwickelte. Problematisch ist allerdings, dass Krammer bis vor einigen Tagen noch selbst dem Wahlkomitee angehörte. Übergangspräsident könnte auch Ex-Rapid-Boss Günther Kaltenbrunner werden.
Schulte vor Abgang
Vor seinem Abgang bei Rapid steht Sportdirektor Helmut Schulte. Der Deutsche soll ein Angebot aus Düsseldorf erhalten haben. Außerdem ist Schulte über seine ungewisse Situation bei Rapid - sein Vertrag läuft am 31. Jänner aus - nicht glücklich.