Nach dem 0:1 in Genk und dem damit verbundenen Ausscheiden in der Europa League herrschten bei Rapid Wien gemischte Gefühle. Während man mit der gezeigten Leistung nicht unbedingt unzufrieden war, war die Enttäuschung über das internationale Out nicht zu verbergen.
Nach dem gemischte Gefühle. Während man mit der gezeigten Leistung nicht unbedingt unzufrieden war, war die Enttäuschung über das internationale Out nicht zu verbergen.
"Ich habe der Mannschaft zur Leistung gratuliert, aber wir dürfen nicht zufrieden sein. Wir haben schon ein bisschen gebraucht ins Spiel zu finden, erst dann haben die Mechanismen gegriffen. Es passt auch zur Gesamtsituation, dass ihnen der Ball beim 1:0 vor die Füße fällt. Auch die Situation beim Tor von Schaub passt dann ins Bild, dass es ein Foul gibt. Aber wir müssen uns aus diesem Tief herausarbeiten. Pech und Glück existieren bei mir nicht. Wir müssen dazulernen, Hätti-Wari-Sachen interessieren mich nicht", analysierte Coach Damir Canadi.
Comebacker Christopher Dibon will schon wieder nach vorne blicken: " Natürlich ist man nach jeder Niederlage enttäuscht. Wir haben teilweise sehr schlecht nach vorne rausgespielt. Aber wir haben trotzdem Leidenschaft gezeigt und auf der Leistung an sich kann man aufbauen. Wir sind dann auch in der zweiten Hälfte besser ins Spiel gekommen und haben zwei Sitzer ausgelassen. Das neue System hat teilweise ganz gut funktioniert. Jeder, der dieses Leiberl trägt, hat auch die Qualität. Wir dürfen uns nicht hängen lassen und auf den positiven Dingen aufbauen."
Schaub: "Erfolgserlebnis würde gut tun"
"Das tut natürlich sehr weh. Wir haben uns viel vorgenommen und hätten minimal ein Unentschieden mitnehmen müssen. Die ersten paar Minuten haben wir ein bisschen gebraucht, um in das System zu finden. Aber wir können mit der Leistung zufrieden sein, aber natürlich nicht mit dem Ergebnis", so Kapitän Mario Sonnleitner.
Louis Schaub sehnt sich nach einem Sieg: "Uns geht es nach der Niederlage natürlich nicht gut und jetzt haben wir noch erfahren, dass wir draußen sind. Man kann das Foul bei meinem Tor schon geben, aber man muss nicht. Da kann man nichts dagegen machen. Die ersten 25 Minuten haben wir verschlafen, haben dann aber auch ein paar Chancen gehabt. Ein Erfolgserlebnis würde uns einfach wirklich gut tun. Ein Sieg am Sonntag gegen Sturm wäre da ganz wichtig."