Red Bull Salzburg gelang es am Sonntag noch nicht einen Schritt Richtung Titelverteidigung zu machen. In der 28. Runde der Bundesliga kamen die Mozartstädter auswärts den SK Rapid nicht über ein 3:3 (3:0) hinaus. Knackpunkt war der Ausschluss von Andreas Ulmer in der ersten Halbzeit. Da lag der Meister zwar schon durch die Treffer von Valon Berisha (3.), Jonathan Soriano (18.) und Marcel Sabitzer (32.) mit 3:0 voran. Rapid rettete dank einer fulminanten Aufholjagd aber noch einen Punkt.
Red Bull Salzburg gelang es am Sonntag noch nicht einen Schritt Richtung Titelverteidigung zu machen. In der 28. Runde der Bundesliga kamen die Mozartstädter auswärts gegen den SK Rapid nicht über ein 3:3 (3:0) hinaus. Knackpunkt war der Ausschluss von Andreas Ulmer in der ersten Halbzeit. Da lag der Meister zwar schon durch die Treffer von Valon Berisha (3.), Jonathan Soriano (18.) und Marcel Sabitzer (32.) mit 3:0 voran. Rapid rettete dank einer fulminanten Aufholjagd aber noch einen Punkt.
Die große Überraschung hatte Salzburg-Trainer Adi Hütter dann doch nicht riskiert. Der gesperrte Innenverteidiger Martin Hinteregger wurde durch Duje Caleta-Car ersetzt. Bei den Hausherren feierte Brian Behrendt sein Comeback in der Startelf und auch Kapitän Steffen Hofmann durfte wieder einmal von Beginn an ran.
Nach dem Anpfiff erwischte Rapid einen klassischen Fehlstart. Nach einem schnellen Zusammenspiel von Sorinao und Sabitzer tauchte Berisha halblinks am Strafraum völlig frei auf und versenkte den Ball trocken im langen Eck (3.). Rapid brauchte danach eine gute Viertelstunde, um diesen Schock zu überwinden. Salzburg produzierte in dieser Phase aber auch keine Chancen.
Pavelic erwischte keine gute Halbzeit
In der 18. Minute gelang den Gästen aber dann das 2:0. Nach einem leichtfertigen Ballverlust durch Pavelic in der eigenen Hälfte landete der Ball bei Sabitzer, der sofort auf Soriano weiterleitete. Allein vor dem Tor netzte der Spanier gewohnt eiskalt ein. Wie nach dem ersten Tor gab es auch in der Viertelstunde nach dem zweiten keine erwähnenswerten Szenen.
Ein weiterer Fehler des überforderten Pavelic sollte die Vorentscheidung bereits in der 32. Minute bringen. Äußerst ungeschickt spielte er den Salzburgern den Ball in der eigenen Hälfte auf. Sabitzer verwertete diese Chance zum 3:0. Rapid wirkte danach völlig verunsichert, Novota ließ einen harmlosen Soriano-Freistoß gefährlich abprallen.
Ulmer fliegt vom Feld
Die Grün-Weißen kamen erst durch einen Fehler der Salzburger Hintermannschaft in der 38. Minute zur ersten ernstzunehmenden Chance, die Wydra aber kläglich vergab. Hoffnung keimte Rapid erst kurz vor der Halbzeit auf. Nach einem rüden Foul an Maximilian Hofmann wurde Ulmer zurecht des Feldes verwiesen.
Zur Pause wurde Rapid-Trainer Zoran Barisic mit dem Rücken zur Wand dann doch mutiger, verzichtete mit Wydra auf einen der beiden defensiven Mittelfeldspieler und brachte stattdessen den zuletzt stark aufspielenden Schobesberger in die Partie.
Rapid startet Aufholjagd
In Überzahl war Rapid zunächst die initiativere Mannschaft und wurde auch schnell belohnt. Nach einem schnellen Konter bediente Kainz seinen Teamkollegen Beric von rechts, Caleta-Car hob das Abseits auf, und so konnte der Rapid-Goalgetter sorgenlos zum 1:3 einnetzen (52.).
Dann hatte Rapid Lunte gerochen und kämpfte sich zurück in eine verloren scheinende Partie. Ein hoher Ball von Schwab wurde von Beric auf Hofmann weitergeleitet. Der Kapitän hatte das Auge für den an der Abseitsgrenze durchstartenden Schobesberger, der zum 2:3 (59.) einnetzte. Jetzt glaubten auch die 26.800 Zuschauer an ein mögliches Wunder, es wurde laut als wäre das Stadion ausverkauft.
Gelb-Rot für Pavelic zerstörte alle Träume
Doch Rapid machte sich ausgerechnet in der Rapid-Viertelstunde das Leben selbst schwer. Nach einem Steilpass auf Quaschner zog Pavelic knapp vor dem Strafraum die Notbremse und wurde mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Angefeuert vom euphorischen Publikum gelang dem eingewechselten Prosenik aber noch nach einem Gestocher im Strafraum der erlösende Ausgleich (91.), der die Meisterschaft noch offen lässt.
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