Rapid erkämpft mit zehn Mann ein 3:3 in Salzburg

Das Spitzenspiel der Bundesliga am Sonntag zwischen Salzburg und Rapid endete 3:3 (1:0). Schon nach 34 Sekunden lag der Rekordmeister in Rückstand, kämpfte sich aber zurück. Erneut beendeten die Hütteldorfer das Match nur zu zehnt.

Die Grün-Weißen legten einen kapitalen Fehlstart hin. Berisha leitete einen Befreiungsschlag von Vorsah per Ferse ideal auf Kampl weiter. Dieser entwischte der Rapid-Abwehr und netzte bereits nach 34 Sekunden ein. Danach brauchte Rapid ein wenig, um ins Spiel zu finden. Vor allem das aggressive Pressing der Salzburger bereitete große Probleme.

Fast ein Eigentor

Da die "Bullen" aus ihrer Überlegenheit kein weiteres Kapital schlagen konnten, kamen die Hütteldorfer zu immer besseren Chancen. Einmal rettete Walke nach einem Trimmel-Kopfball (15.), kurz darauf (16.) verhinderte die Querlatte nach einem Burgstaller-Schuss den Ausgleich. In der 21. Minute hatte Rapid Glück, als Pichler einen Schuss von Ulmer fast ins eigene Tor ablenkte.

Wieder ein Ausschluss

Nach der Pause wurde Rapid für seinen Aufwand belohnt. Boyd versenkte eine Flanke von Alar im Salzburger Tor. In weiterer Folge hatten die Wiener zwar die besseren Chancen, das Tor machten aber die Gastgeber. Nach einer Notbremse von Schrammel an Teigl im Strafraum gab es für den Rapidler die rote Karte und für Salzburg Strafstoß. Im Gegensatz zum August behielt Soriano diesmal die Nerven und verwertete zum 2:1 (69.).

Schwerer Patzer von Königshofer

Wie bereits im Derby merkte man Rapid den Ausschluss kaum an. Mit einem herrlichen Heber bediente Hofmann den völlig freistehenden Burgstaller, der für den erneuten Ausgleich sorgte (82.). Nur vier Minuten später patzte Rapid-Goalie Königshofer gehörig. Nach einer schlechten Freistoßflanke ließ der Schlussmann, bedrängt aber nicht gefoult von Schiemer den Ball fallen. Hinteregger drückte das Leder über die Linie.

Erstes Rapid-Tor für Sabitzer

Doch anstatt den Vorsprung über die Zeit zu spielen erlaubte sich Salzburg weiterhin Fehler. Einen davon nützte Rapid zu einem Konter. Hofmann spielte Sabitzer mit einem traumhaften Lochpass ideal an, der Neuzugang erzielte seinen ersten Treffer im grün-weißen Trikot (91.). Es war der Schlusspunkt eines Spitzenspiels, dass sich diesen Titel redlich verdiente.

Lachender Dritter ist die Wiener Austria. Diese liegt nun bereits mit zwölf Punkten vor Salzburg und 15 vor Rapid.

FC Red Bull Salzburg - SK Rapid Wien 3:3 (1:0)

Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, 11.210, SR Hameter

Torfolge: 1:0 ( 1.) Kampl, 1:1 (48.) Boyd, 2:1 (69.) Soriano (Foulelfmeter), 2:2 (82.) Burgstaller, 3:2 (86.) Hinteregger, 3:3 (91.) Sabitzer

Salzburg: Walke - Klein, Vorsah (46. Hinteregger), Dibon, Ulmer - Schiemer - Kampl (83. Alan), Leitgeb, Berisha, Lazaro (46. Teigl) - Soriano

Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Schrammel - Wydra (71. Katzer), Pichler - Burgstaller, Hofmann (95. Heikkinen), Alar (67. Sabitzer) - Boyd

Rote Karte: Schrammel (68./Torraub)

Gelbe Karten: Kampl bzw. Schrammel, Pichler, Gerson, Boyd, Hofmann

Der Live-Ticker zum Nachlesen sowie die Stimmen zum Spiel finden Sie auf der nächsten Seite...

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