Während die Begegnung Rapid Wien gegen Sturm Graz am Sonntag nach einem offenen Schlagabtausch mit einem 1:1 ausging, kam das unschöne Ende nach dem Abpfiff der Partie. Auf dem Weg zum Mannschaftsbus wurde Sturm-Spieler Rubin Okotie von einem Rapid-Hooligan attackiert und geohrfeigt. Rapid entschuldigte sich inzwischen für den Vorfall.
Während die Begegnung Rapid Wien gegen Sturm Graz am Sonntag nach einem offenen Schlagabtausch mit einem 1:1 ausging, kam das unschöne Ende nach dem Abpfiff der Partie. Auf dem Weg zum Mannschaftsbus wurde Sturm-Spieler Rubin Okotie von einem Rapid-Hooligan attackiert und geohrfeigt. Rapid entschuldigte sich inzwischen für den Vorfall.
Okotie, der in der 61. Minute für den Ausgleichstreffer sorgte, zeigte sich nach dem Angriff geschockt. Der Rapid-Fan durchbrach eine Polizeiabsperrung, baute sich vor Okotie auf und versetzte dem Stürmer einen Schlag ins Gesicht. "Schade, dass ein toller Fußball-Nachmittag so zu Ende geht", erklärte Sturms Sportkoordinator Hans Lang gegenüber der Kleinen Zeitung.
Der Täter konnte flüchten, Sturm erstattete Anzeige bei der Polizei. Okotie wurde von den Rapid-Fans schon während der Bundesliga-Begegnung mit Beschimpfungen und Beleidigungen konfrontiert. Nach seinem Treffer jubelte er deswegen demonstrativ vor dem Rapid-Sektor und kassierte dafür die Gelbe Karte. "Ich spiele sehr gerne hier. Es ist super, wenn das ganze Stadion gegen dich ist, auch wenn vieles, das man zu hören bekommt, unter der Gürtellinie ist", so Okotie nach dem Spiel.
Rapid entschuldigte sich
"Sturm-Spieler Rubin Okotie wurde beim Betreten des Busses von einer Person tätlich angegriffen, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Der SK Rapid möchte sich auf diesem Weg bei Rubin Okotie und dessen Verein SK Sturm Graz aufrichtig für diesen Zwischenfall entschuldigen", ließen die Grün-Weißen verlauten.
"Wiewohl der Täter unerkannt blieb, müssen wir davon ausgehen, dass er sich selbst als Anhänger von Rapid sieht", stand in der Aussendung. Der Vorfall sei "unentschuldbar und inakzeptabel." Sollte der Täter erwischt werden, "muss er natürlich auch von Vereinsseite mit jenen Konsequenzen, die möglich sind, rechnen", heißt es in der Aussendung weiter.
Mutter vom Stadionbesuch abgeraten
"Ursprünglich hätte meine Mutter kommen wollen, aber ich habe ihr davon abgeraten, weil ich wusste, was sie erwarten würde. Ich spiele sehr gern im Hanappi-Stadion, hier bin ich besonders motiviert. Doch dass dann Beschimpfungen unter der Gürtellinie kommen, ist schon bitter", erklärte der Ex-Austrianer Okotie. Mittlerweile erstattete Sturm laut dem wirtschaftlichen Geschäftsführer Christopher Houben Anzeige bei der Polizei und bei der Bundesliga.