Rapid-Fans kündigen nach Eklat Mitgliedschaft auf

In Hütteldorf hängt der Haussegen schief – und wie! Nach dem jüngsten Plakat-Eklat brechen die ersten Anhänger mit ihrem Herzensklub.
Im Derby bewarfen einige Rapid-Chaoten Austria-Kicker Raphael Holzhauser mit Feuerzeugen – und verletzten ihn dabei. Heute legt die Bundesliga die Höhe der Strafe fest.

Gegen die Admira entrollten sie ein riesiges Transparent mit dem Inhalt: "Dem Woamen platzt ein Wimmerl auf und ihr machts an Skandal daraus." Die Aktion begleiteten sie mit "Schwuler, schwuler FAK"-Gesängen.

Der Klub reagierte, stellte in einer knappen Mitteilung klar: "Selbstverständlich distanzieren wir uns von der Wortwahl des Transparents entschieden, denn Homophobie oder homophobe Anspielungen lassen sich auch mit unserem Leitbild nicht vereinbaren!"



Mitglieder wenden sich ab


CommentCreated with Sketch.37 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Doch für viele Anhänger ist das nicht genug. Grund: Die Klub-Bosse bekommen die Skandal-Fans seit Jahren nicht in den Griff. In den Augen vieler Sympathisanten wird viel zu wenig gegen die geistigen Aussetzer einiger Halbstarker, die den ganzen Verein in Misskredit bringen, getan.

"Gewaltbereitschaft, Homophobie, Rassismus sind Alltag. Man nimmt es achselzuckend hin. Das reicht nicht. Der lauwarme Umgang mit Ausschreitungen im Stadion auch nicht. So etwas kann man nicht länger unterstützen", schreibt etwa PR-Berater Rudi Fußi auf Twitter. Der langjährige Rapid-Fan legt daher seine Mitgliedschaft "schweren Herzens" zurück.

Kein Einzelfall, wie ein Streifzug durch das Netz beweist. Hier die Posts einiger enttäuschter Fans.











(red)

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