Nach der 2:4-Pleite gegen die SV Ried ist bei Rapid Wien Feuer am Dach. Trainer Mike Büskens ist ratlos und sprach von einer blamablen Leistung. Auch Kapitän Stefan Schwab war geknickt: "Wir schauen da nur deppert zu!" Trotz aller Selbstkritik in Grün-Weiß sind die Fans der Hütteldorfer aufgebracht. Auf Facebook ging es rund, es entlud sich ein regelrechter Shitstorm.
Nach der Auch Kapitän Stefan Schwab war geknickt: "Wir schauen da nur deppert zu!" Trotz aller Selbstkritik in Grün-Weiß sind die Fans der Hütteldorfer aufgebracht. Auf Facebook ging es rund, es entlud sich ein regelrechter Shitstorm.
"Zoki lacht sich daheim weg, dasss er für so einen Trainer gehen musste", "Jetzt hat man zwei Wochen Zeit um einen neuen Trainer zu holen! Weil es hat sich genau zum Vorjahr nichts geändert", "Büskens Raus!", schrieben etwa aufgebrachte Fans, die den Kopf des Trainers fordern.
"Vor der Saison die große Euphorie und sagen wir wollen Meister werden , wir wollen unter die 50 besten aus Europa und und und... Die einzigen die Meister werden wollen sind die Fans die von Woche zu Woche und bei jedem Spiel dabei sind und sich die Gurgeln rausschreien", "Eine einzige Frechheit, die Spieler müssten alle zu Fuß heimgehen! Respekt an jeden der Geld und Zeit opfert, um sich so einen Hundskick zu geben", lauteten weitere Reaktionen.
Grün-Weiße Auswärts-Misere
Von den Fans wird vor allem angeprangert, dass man bislang auswärts - bis auf den Derbysieg im Prater - ganz und gar nicht überzeugen konnte. 0:1 in Altach, 1:1 beim WAC trotz 1:0-Führung, ebenso 1:1 in St. Pölten, nun das 2:4 in Ried. Diese Leistungen sind in den Augen der Fans nicht akzeptabel.
Auch das System von Trainer Büskens wird in Frage gestellt. Im Vergleich zur Barisic-Spielanlage hat sich sehr wenig geändert, auch der Deutsche beharrt auf zwei defensiven Mittelfeld-Spielern und lediglich eine Sturmspitze. Darauf haben sich vor allem die "kleinen" Mannschaften in der Bundesliga schon sehr gut eingestellt und bereiten den Grün-Weißen immer wieder große Probleme.
Am Ende hatte Rapid in Ried 75 Prozent Ballbesitz und 18 Schüsse. Wirklich gefährlich wurde es aber eigentlich nur bei den beiden Treffern von Stefan Schwab.