Rapid feiert im Wiener Derby verdienten 1:0-Erfolg

Die Serie der Auswärtssiege in Wiener Derbys ist gerissen. Im 317. Duell mit der Wiener Austria setzte sich Rapid im Ernst Happel-Stadion mit 1:0 durch. Dabei zeigten sich die Hütteldorfer als das spielbestimmende Team, ließen in der Schlussphase zahlreiche Großchancen liegen. Die Veilchen sorgten kaum für Gefahr.

Die Serie der Auswärtssiege in Wiener Derbys ist gerissen. Im 317. Duell mit der im Ernst Happel-Stadion mit 1:0 durch. Dabei zeigten sich die Hütteldorfer als das spielbestimmende Team, ließen in der Schlussphase zahlreiche Großchancen liegen. Die Veilchen sorgten kaum für Gefahr.

Rapid-Coach Zoran Barisic veränderte sein Team im Vergleich zur Vorwoche an zwei Positionen. Maximilian Hofmann rückte für Mario Sonnleitner in die Startaufstellung. Den verletzten Stefan Stangl, der den die Saison gelaufen ist, wird von Stephan Auer ersetzt. Im Sturm begann erneut Tomi. Die größte Überraschung in der Austria-Aufstellung lieferte Thorsten Fink mit Kevin Friesenbichler im Angriffszentrum. Der wieder genesene Alexander Gorgon kam zurück ins Team. Kayode und Venuto waren nicht erste Wahl.

Rapid übernahm von Anfang an die Kontrolle im Spiel. Bereits nach zwei Minuten versuchte es der grün-weiße Mittelfeldmotor Stefan Schwab aus großer Distanz. Auch in der 14. Minute hämmerte Schwab einen Distanzschuss aus 25 Metern über den Kasten. Die Veilchen kamen kaum in den Strafraum der Hütteldorfer. Ein schwacher Friesenbichler-Kopfball blieb die gefährlichste Aktion der Violetten (14.). 

Rapid klar spielbestimmend

Nach der ersten Viertelstunde erhöhte die Barisic-Elf das Tempo. Florian Kainz schloss eine Kopfball-Auflage von Tomi nur Zentimeter am Tor vorbei (16.), fünf Minuten später knallte Kapitän Steffen Hofmann einen sehenswerten Kainz-Pass in den Rücken der Abwehr im zweiten Versuch über die Querlatte (21l.). Grün-Weiß blieb weiter am Drücker. Louis Schaub kam in der 29. Minute nicht zum Abschluss. Kurz darauf versuchte es abermals Schwab aus der Distanz (31.). 

Es dauerte bis zur 34. Spielminute, bis die Veilchen wieder ein offensives Lebenszeichen setzten. Einen gefährlich getretenen Gorgon-Corner konnte Rapid-Schlussmann Richard Strebinger in höchster Not wegfausten. Bei einem gefährlichen Dibon-Abschluss in der 40. Minute entschied das Schiedsrichter-Gespann rund um Harald Lechner richtigerweise auf Abseits. Die größte Chance vor dem Seitenwechsel ließ Stefan Schwab in der 43. Minute liegen, als er nur das Außennetz draf. In der Nachspielzeit verfehlte Tomi mit einem Kopfball nach Hofmann-Maßflanke den Austria-Kasten nur knapp.

Führung in Grün-Weiß

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nur wenig am Spielgeschehen. Rapid blieb das klar spielbestimmende Team. Doch bei einem Auer-Schlenzer ins lange Eck fehlten erneut nur Zentimeter. Die Kugel klätschte an die Latte (50.). Die Großchance schien die Veilchen aufzuwecken. Ein Meilinger-Schuss bereitete Strebinger große Probleme, den Abpraller brachte Kehat nicht im Tor unter (54.).

Doch nur vier Minuten später war der Ball im Austria-Tor. Und das unter kräftiger Mithilfe von Alexander Grünwald. Dessen weiten Ball blockte Louis Schaub genau in den Lauf von Tomi, der sich diese Chance nicht entgehen ließ (58.). Vom Gegentreffer angestachelt versuchte es der eingewechselte Lary Kayode aus der zweiten Reihe, bereitete Strebinger damit jedoch keine Probleme (60.). Im Gegenzug scheiterte auch Schaub aus 20 Metern. Nach 68 Minuten legte sich Auer nach Hofmann Zuspiel den Ball zu weit vor.

Vorzeitige Entscheidung liegen gelassen

In der Folge plätscherte das Spiel der Rapid-Viertelstunde entgegen. Die Austria zeigte sich bemüht, aber ungefährlich. Einen gefährlichen Holzhauser-Freistoß klärte Strebinger vor Kayode (76.). Im Gegenzug kam der eingetauschte Rapid-Stürmer Matej Jelic zur ersten Chance im Spiel, verzog nach Kainz-Lochpass deutlich. Auf der Gegenseite wurde ein Venuto-Roller zur leichten Übung für Strebinger. 

In den letzten Spielminuten warfen die Veilchen noch einmal alles nach vorne, doch ein Meilinger-Schuss aus spitzem Winkel sorgte für keine Gefahr (85.). Im Gegenzug ließ Florian Kainz die große Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung liegen, ließ sich in einem Konter allein vor Almer zu lange Zeit, so konnte Shikov retten. Auch in der 90. Minute scheiterten Nutz und Schobesberger in einem aussichtsreichen Konterangriff.

Den Live-Ticker zum Nachlesen finden Sie auf Seite 2

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