Sport

Rapid feierte emotionalen Abschied von St. Hanappi

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:28

Das letzte Spiel im legendären Hanappi-Stadion ist Geschichte. Mit einem 1:1 gegen Celtic Glasgow geht die Heimstätte des SK Rapid Wien nach 37 Jahren in Pension. Mit reichlich Wehmut aber auch mit Vorfreude auf das neue Allianz-Stadion feierten die Fans eine große Abschiedsparty.

feierten die Fans eine große Abschiedsparty.

Vor dem Match gegen Celtic Glasgow gab es noch ein Legenden-Spiel mit Ex-Rapid Stars, wie Didi Kühbauer, Andi Herzog, Michal Konsel, Antonin Panenka und vielen mehr. Vor dem letzten Ankick wurde mit einer riesigen Choreographie der West-Tribüne nochmals auf die Geschichte des Hanappi-Stadions zurückgeblickt.

Das Abschiedsspiel hätte für Rapid nicht besser beginnen können. Eine Freistoß-Flanke von Alar versenkte Celtic-Verteidiger Van Dijk im Stile eines echten Goalgetters in der achten Minute im eigenen Tor. Die beste Chance von Celtic in der Anfangsphase hatte Stokes mit einem Freistoß-Kracher aus 25 Metern.

 

Rapid-Neuzugänge spielen stark

Rapid machte weiter Druck. Goalie Zaluska konnte einen Hofmann-Schuss aus 16 Metern gerade noch entschärfen. Rapid wurde auch immer wieder über Eckbälle gefährlich. Neuzugang Stefan Schwab bereicherte das Rapid-Offensivspiel sichtlich, indem er Kapitän Hofmann entlastete. Die beste Möglichkeit in der ersten Hälfte hatte allerdings Celtic - Boerrigter traf nach einem Konter das leere Tor nicht.

In der zweiten Halbzeit kamen auch die und Philipp Schobesberger ins Spiel. Die beste Rapid-Chance hatte Schaub in der 59. Minute, als er eine perfekte Hofmann-Vorlage knapp über das Tor setzte. In der 66. Minute kam auch der neue Stürmer Beric zu seiner ersten Chance, sein Schuss fiel aber zu zentral aus.

 

Würdiger Abschied von St. Hanappi

In der 71. Minute erzielt Celtic den . Ein langer Ball auf den schnellen Finnen hebelte die Rapid-Defensive aus und dieser schob im Nachschuss zum 1:1-Endstand ein.

Doch das Geschehen auf dem Rasen war eher das „Rahmenprogramm“, denn die Fans feierten mit zahlreichen tollen Choreographien und viel Pyrotechnik eine würdige Abschiedsparty. Nach dem letzten Abpfiff wurde noch einmal eine allerletzte Rapid-Viertelstunde eingeklatscht. Zum endgültigen Abschied wurden symbolisch die Flutlichter abgeschaltet und die alte Rapid-Hymne gesungen

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