Rapid gewinnt heißen Schlager bei Sturm mit 3:1

Rapid Wien hat sich im Bundesliga-Schlager mit 3:1 gegen Sturm Graz durchgesetzt. In einem heißen Duell in Graz gingen die Grün-Weißen vor der Pause durch Schwab und Beric in Führung. Nach Wiederanpfiff traf Schick zum zwischenzeitlichen 2:1, doch Rapid setzte nach und sorgte durch Dibon für die Entscheidung. Die Ex-Grazer Kainz und Beric wurden von den ehemaligen Kollegen hart rangenommen. Der Slowene Beric flog zudem mit zwei sehr harten gelben Karten vom Platz.

Rapid Wien hat sich im -Schlager mit 3:1 gegen Sturm Graz durchgesetzt. In einem heißen Duell in Graz gingen die Grün-Weißen vor der Pause durch Schwab und Beric in Führung. Nach Wiederanpfiff traf Schick zum zwischenzeitlichen 2:1, doch Rapid setzte nach und sorgte durch Dibon für die Entscheidung. Die Ex-Grazer Kainz und Beric wurden von den ehemaligen Kollegen hart rangenommen. Der Slowene Beric flog zudem mit zwei sehr harten gelben Karten vom Platz.

Eine besondere Genugtuung dürfte Rapids erster Erfolg seit drei Wochen für die von den Tribünen aus heftig angefeindeten ehemaligen Sturm-Akteure Beric und Florian Kainz gewesen sein. Beric musste allerdings im Finish nach seiner zweiten Verwarnung vom Platz (86.). Ihm wurde letztlich der für Schiri Schüttengruber zu provokante Torjubel zum Verhängnis, der ihm die erste Gelbe eingebracht hatte. Die "Blackys" kassierten die erste Niederlage seit 13. September und mussten im dritten Spiel unter dem ehemaligen Meistercoach Foda auch die ersten Gegentore hinnehmen.

Intensiv, aggressiv, schnell, manchmal etwas hektisch und damit fehlerhaft - die Partie vor fast ausverkauftem Haus bot den Zuschauern viel Kurzweil. Echte Chancen waren allerdings eher rar gesät und boten sich nur Grün-Weiß. Sturm, das die spielerische Dominanz der Gäste mit schnellen Kontern zu beantworten suchte, ließ trotz einiger guter Kombinationen ganz vorne die Abgebrühtheit vermissen - da machte sich wohl auch die Absenz von Goalgetter Djuricin bemerkbar, der so wie Barbaric und Schloffer gesperrt war.

Rapid schockt Sturm vor der Pause

In der Anfangsphase klärte Sturm-Verteidiger Madl nach einem Strafraumgetümmel und Sonnleitners Köpfler auf der Linie, Rapid musste aber noch über 20 Minuten warten, ehe es "klingelte". In der 36. Minute war Schwab dann nach einer Stangl-Flanke mit einem unhaltbaren Kopfball ins lange Eck zur Stelle, kurz vor der Pause hatte dann Beric seinen großen Auftritt. Der Slowene ließ im Strafraum Spendlhofer und Madl aussteigen und schoss aus spitzem Winkel präzise zu seinem achten Saisontor ins lange Eck ein.

Foda brachte zur Pause Stürmer Tadic für Mittelfeldmann Piesinger, der Offensivschub machte sich schon kurz darauf bezahlt. Schick übernahm ein weites Beichler-Zuspiel ideal, ließ auf der rechten Seite Stangl hinter sich und machte ebenfalls aus spitzem Winkel via Innenstange den Anschlusstreffer und sein erstes Tor im Sturm-Trikot perfekt.

Die Grazer nutzten den neu gewonnenen Schwung und machten in der Folge viel Druck. Doch dass Tadic nach genau einer Stunde aus Kurzdistanz gegen Novota scheiterte, sollte sich wenig später bitter rächen. Das 3:1 durch einen Dibon-Kopfball fiel nach einem Freistoß, Foda drehte sich mit Grausen ab. Im Finish gingen Sturm die Ideen aus, Rapid spielte den Sieg mit einer soliden Leistung nach Hause.

SK Sturm Graz - SK Rapid Wien Endstand 1:3 (0:2)

Graz, UPC-Arena, 14.349, SR Schüttengruber

Tore: 0:1 (36.) Schwab, 0:2 (44.) Beric, 1:2 (47.) Schick, 1:3 (66.) Dibon

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Madl, Spendlhofer, Klem - Piesinger (46. Tadic), Hadzic (87. Lovric) - Schick, Offenbacher (79. Gruber), Beichler - M. Stankovic

Rapid: Novota - Schrammel, Sonnleitner, Dibon, Stangl - Petsos, Schwab - Schaub (86. Starkl), S. Hofmann (64. Grahovac), F. Kainz (91. Pavelic) - Beric

Gelb-Rot: Beric (86./Sturm/Foulspiel)

Gelbe Karten: Piesinger, Schick bzw. Schwab, Stangl, Grahovac

Der spannende Live-Ticker zum Nachlesen auf Seite 2:

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