Rapid verteidigt am Mittwoch (20.30 Uhr) im ersten Saison-Heimspiel gegen Andorra-Klub Santa Coloma ein 3:1, greift nach der dritten Conference-League-Quali-Runde.
"Wir gehen vom Aufstieg aus, sind gut vorbereitet, müssen aber konzentriert bleiben", fordert Coach Johannes Hoff Thorup. "Europäische Partien sind nie einfach."
11.000 Tickets sind weg, nur der Platz bereitet Probleme. Geschäftsführer Steffen Hofmann geht ins Detail. "Wir haben den Rasen auf nachhaltige Art getauscht, haben ihn neu angesät. Der Rasen war schon top, aber jetzt haben wir wie viele andere Stadien, in denen die Luft steht und die Temperaturen hoch sind, Probleme mit einer Rasenkrankheit. Wir sind guter Dinge, dass wir die in den Griff bekommen und sie sich nicht weiter ausbreitet. Dann werden wir in ein paar Wochen wieder einen Toptoptoptop-Rasen haben."
Ebenfalls in ein paar Wochen könnten die Hütteldorfer neue Spieler geholt und andere verkauft haben. Davon geht zumindest Sportchef Markus Katzer aus. "Durch die WM hat sich alles ein bisschen verschoben, aber jetzt merkt man schön langsam, dass der Transfermarkt aufwacht."
Vor allem Romeo Amane ist begehrt. Im Idealfall soll er in die finanzstarke Premier League wechseln. "Wir beschäftigen uns nur mit Angeboten in Regionen, die uns zufriedenstellen, doch die waren bisher nicht da."
Auch andere Profis könnten Rapid Geld bringen. "Der Transfermarkt ist so verrückt wie jedes Jahr. Manchmal kommen Sachen von einer Sekunde auf die andere, mit denen man nicht rechnet", sagt Katzer. "Ich glaube, dass es im August noch einmal wild wird."
Und dennoch hält der grün-weiße Kader-Architekt fest: "Das Learning der letzten Jahre ist, dass wir nicht zu viele Veränderungen vornehmen wollen, um Stabilität zu gewährleisten."